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Zimtstern zieht sich aus dem Markt zurück

  • Andreas Mayer
  • Mittwoch | 21. Februar 2018  |  09:20 Uhr
Die Bike- und Snowboardmarke aus der Schweiz wird im Laufe des Jahres nach und nach die Geschäftstätigkeit zurückfahren und geordnet einstellen.

Die Schweizer Firma Zimtstern AG wird seine Geschäftstätigkeit im Laufe dieses Jahres nach und nach zurückfahren und geordnet einstellen. Gleichzeitig werden zurzeit verschiedene Optionen geprüft, ob und wie die wachsende Bike Wear Sparte erfolgreich weitergeführt werden kann. Die Bike Wear für die kommende Saison wird planmässig im Frühling 2018 ausgeliefert und bei den Zimtstern Händlern erhältlich sein.

Zimtstern
Der Blick in die Ferne gab für Zimtstern den neuen Weg vor, und zwar sich 2018 endgültig aus dem Wintersportbusiness zu verabschieden.
© Zimtstern/Dominic Zimmermann

In den letzten Jahren musste Zimtstern erkennen, dass aufgrund der angespannten Marktlage eine dauerhaft profitable Geschäftstätigkeit nicht mehr möglich ist. Auch nach zahlreichen Sparanstrengungen sei es gerade im Kerngeschäft der Ski- und Snowboardbekleidung zunehmend schwieriger geworden, rentabel zu arbeiten. Die generell nachlassende Bedeutung des Schneesports im Heimmarkt und des Snowboardens im Besonderen, die Frankenstärke und das veränderte Konsumverhalten hätten letztlich zur strategischen Entscheidung geführt, zukünftig keine neuen Kollektionen mehr zu entwickeln und zu vermarkten.

Die elf Mitarbeitenden und die Fachhändler wurden bereits im Spätherbst 2017 über den Entscheid informiert. Die Zimtstern Stores in Lenzerheide, Flims-Dorf, Zürich-Altstetten und Suhr bleiben bis im Frühling 2018 geöffnet.

(as)

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN

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