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Tyrolia startet Sicherheitsoffensive

  • Astrid Schlüchter
  • Montag | 22. Februar 2016  |  11:11 Uhr
Mit offensiven Kommunikationsmaßnahmen möchte Tyrolia mit neuen Produkten und Sicherheitsassets 2016/17 den Stellenwert der Skibindung, das beim Kauf der Ausrüstung oft nur als Set-Bestandteil wahrgenommen wird, wieder in der breiten Öffentlichkeit deutlich machen.

Ulrike Unterberger, Communications Manager bei Tyrolia Skibindungen, begründet die Offensive mit guten Argumenten: „Der Set-Verkauf ist nach wie vor eine gute und praktikable Lösung für den Handel. Aber durch den Verkauf von Set-Systemen, wo sich die Bindung beim Kauf bereits am Ski befindet, ist die Skibindung als wesentlicher Faktor in Sachen sportlicher Performance und Sicherheit nicht mehr so prominent im Konsumentenbewusstsein verankert“.

Tyrolia
Tyrolia möchte den Sicherheitsaspekt der Skibindung näher in den Fokus stellen
© Tyrolia

Noch vor 15 Jahren, als der Skisportler noch Ski und Bindung einzeln kaufen musste, sei dies anders gewesen, zieht Unterberger Bilanz über das Konsumentenverhalten. Damals habe sich der Kunde intensiver mit den Neuigkeiten, mit den Technologien und Sicherheitsmerkmalen der Skibindungen beschäftigen müssen. „Ein Auto ohne Sicherheits-Features wie Airbag, ABS, ASR und ESP ist eigentlich schon fast undenkbar. Auch im alpinen Gelände geht es neben sportlicher Herausforderung und Pisten-Spaß vor allem um Sicherheit“, sieht Unterberger Parallelen. „Die Wichtigkeit qualitativ hochwertiger Bindungen wird leider oft unterschätzt. Letztlich ist es die Bindung, die wesentlich dazu beiträgt schwere Verletzungen am Bewegungsapparat zu verhindern oder in Grenzen zu halten. Es lohnt sich also zu vergleichen und auch zu investieren. Das wollen wir wieder in das Bewusstsein der Skisportler rücken“, sagt Unterberger.

Damit die Skibindung als so wichtig wahrgenommen wird, wie sie tatsächlich ist, setzt Tyrolia auf verstärkte Schulungen der Händler, die dem Endkunden ein Plus an Information und Entscheidungshilfe bringen soll. Außerdem nutzt die Marke aus Österreich seit kurzem verstärkt die sozialen Medien und arbeitet in emotionalen Videos die technischen Assets publikumswirksam und modern gestylt auf. Dem Handel geben die Österreicher ein neues POS Hologramm-Display an die Hand, das auf der Verkaufsfläche attraktiv Aufmerksamkeit erzeugt, Produkte optisch ansprechend präsentiert und die Besonderheiten der Tyrolia-Skibindung darstellt und erklärt.

Wieviel mehr Aufmerksamkeit das Produkt Skibindung haben könnte, zeigt sich in Nordamerika oder Skandinavien, die eine Vorreiterrolle einnehmen und die Initiative von Tyrolia mit veranlassten. „Dort gibt es insgesamt breitere Ski, die ohne Systembindungen verkauft werden. Der Konsument sucht sich das für sein Können und seine sportlichen Ansprüche am besten geeignete Bindungsprodukt dazu gezielt aus. Die Tyrolia AAA-Series konnte dabei in den letzten zwei Jahren starke Marktzuwächse verzeichnen. Das Bewusstsein für die Skibindung soll jetzt auch auf den europäischen und Überseemärkten von Tyrolia stärker in den Vordergrund rücken, kündigt Unterberger an.

Schlüchter

Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL

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