Montag | 13. November 2017  |  11:41 Uhr

Positive Bilanz nach Dein Winter. Dein Sport Summit

Initiatoren ziehen positives Fazit nach dem Dein Winter. Dein Sport. Summit und fordern alle Beteiligten auf, den Wintersport der Zukunft mitzugestalten.

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Zwei Tage lang haben sich 50 Referenten und 350 Teilnehmer beim zweiten Dein Winter. Dein Sport. Summit in Rottach-Egern am Tegernsee mit dem Thema Wintersport befasst. Die Initiatoren Deutscher Skiverband (DSV), Deutscher Skilehrerverband (DSLV) und Snowboard Verband Deutschland (SVD) sind sich einig: Der Kongress war ein Erfolg, weil damit eine "europaweit einmalige Veranstaltung" geschaffen wurde, die "den Wintersport und all seine Facetten ins Zentrum rückt", "Probleme offen zur Sprache kommen" und "daraus Projekte entstanden sind und entstehen".

Dein Winter.Dein Sport
Erfolgreicher Summit von Dein Winter.Dein Sport in Rottach Egern
© Dein Winter.Dein Sport

So riefen die Initiative und Seilbahnverbände für 2017/18 beispielsweise den „Tag im Schnee“ ins Leben. An verschiedenen Tagen bieten Skigebiete Wintersportlern und Familien besondere Angebote und Erlebnisse. Speziell dem Nachwuchs widmet sich seit dem vergangenen Summit die deutschlandweite Online-Plattform www.wintersportschule.de. Sie bietet Lehrkräften und Schülern weiterführender Schulen Informationen und Organisationshilfen, um den Wintersport an Schulen zu fördern. Die Verantwortlichen wollen die Plattform nun weiterentwickeln und bei dem Ziel, junge Zielgruppen zu erreichen, insbesondere auch die Kultusministerien ins Boot holen.

„Wir wollen uns beim Summit in zwei Jahren daran messen lassen, was konkret passiert ist“, betonte DSV-Präsident Dr. Franz Steinle. DSLV-Hauptgeschäftsführer Peter Hennekes schloss sich mit einem Appell an alle Beteiligten an: „Jeder Einzelne ist hier gefordert.“ Nur gemeinsam lasse sich der Wintersport entwickeln. „Dabei gibt es nicht den einen Masterplan“, bekräftigte SVD-Präsident Prof. Hanns-Michael Hölz. „Wintersport bedeutet Vielfalt und Individualität.“ Er bedeutet damit auch vielfältige Herausforderungen. Diesen stellten sich die Summit-Teilnehmer. Vertreter aus allen Bereichen machten klar: Sie sehen, wo die Probleme liegen und dass sie etwas unternehmen müssen.

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