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POC und MIPS kooperieren für die Sicherheit

  • Marcel Rotzoll
  • Freitag | 18. Oktober 2019  |  12:55 Uhr
Helmspezialist POC und Sicherheitsspezialist MIPS wollen zukünftig eine engere Partnerschaft eingehen. Dazu sollen MIPS-Systeme in viele POC-Helme integriert werden.

So werde bereits im Spätsommer 2020 mit dem neuen POCito-Crane ein erster Helm auf den Markt kommen, bei dem ein MIPS-Systeme implementiert ist. Darüber hinaus soll die neue Partnerschaft neue, verbesserte Rotationsschutzsysteme in Angriff nehmen, die speziell für eine Reihe von Performance-Helmen von POC entwickelt werden, die 2021 auf den Markt kommen werden.

MIPS ist nach eigenen Angaben führend auf dem Gebiet des Rotationsaufprallschutzes. Die erneuerte Partnerschaft werde POC die Möglichkeit geben, sich auf „neue Innovationen in der Entwicklung rund um sein Whole Helmet Concept zu konzentrieren, das auf ganzheitlicher Helmsicherheit basiert und Helme entwickelt, die in der Lage sind, einen Benutzer vor, während und nach einem Unfall zu schützen“.

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Miteinander statt Gegeneinander: POC und MIPS kooperieren für mehr Helmsicherheit.
© POC

POC und MIPS sind derzeit bereits Partner in einer Reihe von öffentlich geförderten schwedischen Projekten zum Thema Helmsicherheit. Im Rahmen der neuen Partnerschaft wird Spin, das Silikon-Pad-Technologie-System von POC, in Zukunft bei den meisten Helmen auslaufen und durch MIPS-Lösungen ersetzt werden. Um die Spin-Technologie war zuvor ein Rechtsstreit zwischen beiden Unternehmen entbrannt. Im April 2018 hatte man sich jedoch bei einer Schlichtung geeinigt und vereinbart, zukünftig enger zusammenzuarbeiten, „um neue Innovationen in der Sicherheitstechnologie zu entwickeln“.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL