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Gore-Tex: Aller guten Dinge sind vier

  • Astrid Schlüchter
  • Dienstag | 29. März 2016  |  11:44 Uhr
Seit diesem Winter sorgen spezielle Farbcodes und Banderolen an Handschuhen mit Gore-Tex für mehr Aufklärung im Sportfachhandel. Denn diese geben nicht nur Aufschluss über die jeweiligen Technologien und Produkteigenschaften, sondern zudem dem Händler ein wichtiges Tool in die Hand, um schnell das passende Modell für den Kunden zu finden.

Text: Astrid Schlüchter

Auf der Suche nach dem passenden Handschuh kann der Kunde im Sportfachhandel schon Mal ganz schnell die Orientierung verlieren. Soll das Modell die Hände angenehm warm und trocken halten, zudem aber atmungs-aktiv sein, den Schweiß nach außen transportieren oder einfach alle Eigenschaften in einem Handschuh verbinden? Die Auswahl an funktionellen Modellen für den Wintersport ist riesig, gut wenn man bereits im Vorfeld weiß, für welchen Einsatzbereich gesucht wird. Ebenso hilfreich ist es jedoch, wenn der Fachhändler vor Ort schnell und sicher dem Kunden vor Ort unter die Arme greifen kann. Möglich wird dies ab sofort mit Hilfe einer neuen Produktarchitektur von Membranhersteller Gore. Anhand von speziellen Farbcodes und Banderolen, die schnell und logisch auf die verschiedenen Technologien hinweisen, lässt sich beim Beratungsgespräch punkten und in Sekundenschnelle der passende Handschuh für den gesuchten Einsatz-bereich finden. Wie? Ganz einfach:

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Auf der Suche nach zusätzlichen Eigenschaften bietet der Membranhersteller ab sofort fünf verschiedene GORE-TEX Produktvarianten, um den speziellen Anforderungen des Endverbrauchers gerecht zu werden. Die Namen der vier aktuellen Handschuh-Technologien sind dabei entsprechend geändert worden. Mit den neuen Namen werden gleichzeitig die Eigenschaften und Vorzüge der fünf neuen Technologien kommuniziert. Generell sind alle Handschuhe mit GORE-TEX Inserts ausgestattet, die dauerhaft dafür sorgen, wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv zu sein. Zudem sind die entsprechenden Modelle ab diesem Winter für eine schnelle Identifizierung der jeweiligen Produkteigenschaft mit einem speziellen Farbcode und einer dazu passenden Banderole versehen, die erkennbar machen, welche unterstützende Technologie verwendet wird. Damit wird der passende Handschuh an einer Handschuhwand nicht nur leichter gefunden, je nach Einsatzbereich und Aktivität kann der Kunde auf Grund der verschiedenen Farben schneller auf das Wunschmodell zugreifen. Die einzelnen Techno-logien und ihre Vorteile werden zuvor vom Fachverkäufer an den Endverbraucher weitergegeben und helfen zusätzlich beim Handschuhverkauf.

Hier die einzelnen Varianten im Überblick:

GTX+ Gore active Technologie: Handschuhe mit dieser Technologie sorgen für bessere Atmungsaktivität und zudem für mehr Komfort bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Aktivitäten, wie Skifahren, Snowboarden, Skitourengehen und Bergsteigen. Auch bei höherem Aktivitätslevel wird die Feuchtigkeit schnell aus dem System abtransportiert. Sichtbar gemacht wird die Technologie anhand einer blauen Farbbanderole.

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GTX+ Gore grip Technologie: Herausragende Beweglichkeit und Taktilität für einen sicheren Griff an den Skistöcken und viel Feingefühl für das Greifen von Reißverschlüssen, Brillen, Taschen und sonstigen Dingen zeichnet diese Technologie aus. Das Grip-Tape zwischen den Lagen verhindert, dass sich die einzelnen Schichten unter Druck verschieben. Optimal geeignet ist+Gore grip Technologie für Aktivitäten wie Freeride, Ski-Racing, Snowboard, Eisklettern und beim Motorradfahren. Erkennbar wird sie anhand einer grünen Banderole.

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GTX+ Gore warm Technologie: Eine neue Technologie, die dafür sorgt, dass die Hände länger warm bleiben, auch bei extremen Temperaturen. Das gesamte System aus Innenfutter, Membrane und Obermaterial wurde für eine bessere Isolationsleistung entwickelt. Deswegen zählen diese Modelle zu den wärmsten GORE-TEX Handschuhen auf dem Markt. Damit bleiben Finger und Hände nach Beenden der körperlichen Aktivität 15 Minuten länger über 15 Grad Celsius (Schmerzpunkt) warm. Auch bei kaltem Wetter, wenn die Durchblutung der Hände schnell nachlässt. Handschuhe, die mit der neuen GORE-TEX +Gore warm Technologie ausgestattet sind, tragen eine rote Banderole.

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GTX+ Gore 2in1 Technologie: Hier machen es zwei unterschiedliche Kammern möglich, zwischen Wärme und Griffgefühl zu variieren. Die Wärmekammer bietet Wärme für die Finger, die Griffkammer bietet optimales Griffgefühl und erhöhte Atmungsaktivität. Damit benötigt man nur noch einen Handschuh für wechselnde Temperaturen und unterschiedliche Aktivitätslevel. Hier wurde eine beige Banderole zum besseren Erkennen gewählt.

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Mit Hilfe der Banderole am Handschuh können Verkäufer und Endverbraucher schneller erkennen, mit welcher Produkteigenschaft das jeweilige Modell ausgestattet ist. Zudem weist ein Swing Tag die Technologie aus. Das kommt nicht nur beim Kunden, sondern auch im Fachhandel an: „Wir haben durchwegs positive Erfahrungen mit den neuen Banderolen von Gore gemacht. Je nach Einsatzbereich und Vorliebe, können wir auf Grund der verschiedenen GORE-TEX Technologien sofort das entsprechende Modell für den Kunden bereitstellen – deutlich sichtbar durch die Kombination aus Farbcode und Banderole. Nicht nur der Kunde findet jetzt alleine den passenden Handschuh an der Wand, auch wir können jetzt anhand der ver-schiedenen Farbcodes das gewünschte Modell viel schneller heraussuchen“, so ein Verkäufer von Sport Schuster.

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 01 / 2016