Freitag | 24. November 2017  |  20:17 Uhr

FWF: Auszeichnung für Kjus

Das Schweizer Sportbekleidungsunternehmen Kjus hat von der Fair Wear Foundation (FWF) zum dritten Mal in Folge den Status „Leader“ erhalten.

Das Schweizer Sportbekleidungsunternehmen Kjus hat von der Non-Profit-Organisation Fair Wear Foundation (FWF) erneut den Status „Leader“ erhalten. Damit ist die Premium-Marke bereits zum dritten Mal in Folge für ihre Errungenschaften um gerechte Arbeitsbedingungen ausgezeichnet worden.

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Nico Serena
© Kjus

"Unsere Mitarbeiter sind der wichtigste Faktor unseres Erfolgs. Für uns geht dieses Leitbild aber über den eigenen Tellerrand und das Headquarter hinaus“, sagt Nico Serena, CEO von Kjus. „Deshalb kämpfen wir für faire Arbeitsbedingungen bei unseren Zulieferern und gestalten diese aktiv mit. Dass unsere Anstrengungen von einer unabhängigen Institution wie FWF anerkannt worden sind, erfüllt uns mit grossem Stolz. Der ganze Bericht spiegelt das wider, wofür wir stehen: Fair Play“, so Serena weiter.

Die Kategorie “Leader” kennzeichnet Mitglieder der FWF, die auf einem vorbildlichen und fortschrittlichen Level agieren. Dazu zählen Firmen, die Best Practice in komplexen Bereichen wie beispielsweise Sicherung des Existenzminimums, Beschwerdemanagement oder Vereinigungsfreiheit zeigen. Die FWF betont im jährlichen Brand Performance Check, in dem der jeweilige Status überprüft und festgesetzt wird: “Kjus zeigt wegweisende Ergebnisse und hat aussergewöhnliche Fortschritte erzielt“, heißt es dort.

Die FWF hebt besonders den Einsatz von Kjus im „Living Wage“-Projekt vor. Hier arbeitet die Marke federführend mit anderen Unternehmen zusammen, um nicht nur das Existenzminimum, sondern darüber hinaus einen angemessenen Lebensunterhalt der Arbeiter eines Betriebs in Vietnam zu sichern. Die Organisation stellt ausserdem die ausgefeilten Produktionsprozesse heraus. Dank dieser könnten Zulieferer im Voraus planen und so Überstunden vermeiden. Darüber hinaus habe KJUS ein hohes Bewusstsein dafür, dass der gezahlte Preis sich direkt auf die Arbeitsbedingungen niederschlägt.

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