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Burton streikt fürs Klima

  • Marcel Rotzoll
  • Freitag | 06. September 2019  |  12:27 Uhr
Snowboard-Spezialist Burton wird die so bezeichnete „Week of Future“ vom 20. – 27. September unterstützen. Am Tag des lokalen Streiks bleiben dafür die Büros und Geschäfte des Unternehmens geschlossen.
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Am 20. September wird Burton.com keine Bestellungen entgegennehmen, sondern auf die Global Climate Strike-Homepage verweisen. Zudem werden Mitarbeiter für die lokalen Streiks freigestellt.
© Burton

Die Fridays for Future und die dazugehörigen Schülerstreiks sind aktuell in aller Munde. Nun rufen die Fridays for Future-Organistoren zu einer „Week of Future“ auf, mit der durch Klima-Streiks auf den Klimawandel hingewiesen werden soll. Die Boardsport-Marke Burton will nun die Aktivisten in ihrem Bemühen unterstützen und plant für die Woche vom 20. – 27. September eigene Aktivitäten, um auf die Forderungen der Fridays for Future-Initiative hinzuweisen.

So sollen am 20. bzw. 27. September sämtliche Burton-Büros in den USA, Kanada, Europa, China, Japan, Südkorea und Australien geschlossen bleiben. Angestellte bekämen eine bezahlte Freistellung, um an den Streiks ihrer Region teilnehmen zu können. Vor und nach örtlichen Demonstrationen sollen Burton-Flagship Stores als Sammelpunkt für die Teilnehmer dienen. Am 20. September wird Burton.com 24 Stunden lang keine Bestellungen entgegennehmen. Stattdessen werden Besucher der Website auf die Global Climate Strike Homepage weitergeleitet, um auf die Aktion aufmerksam zu machen.

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Greta Thunberg als Inspirationsquelle: Donna Carpenter will mit Burton ein Zeichen im Kampf gegen den Klimawandel setzen.
© Burton

Burton-CEO Donna Carpenter kommentiert: „Greta Thunberg und all die jungen Menschen rund um den Planeten, die im Zuge der wöchentlichen Fridays for Future-Bewegung versucht haben, die erwachsene Bevölkerung auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, haben mich sehr inspiriert. Bei Burton wollen wir dabei helfen, unseren geliebten Winter zu schützen, damit auch zukünftige Generationen davon profitieren können.“

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL