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Restube-Rettungssäulen am Bodensee

  • Andreas Mayer
  • Freitag | 19. Juni 2020  |  10:25 Uhr
Wer einen in Not geratenen Schwimmer künftig an einem der zehn Standorte bemerkt, kann selbst rettende Maßnahmen ergreifen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
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SOS Säule mit Restube automatic
© Christopher Fuhrhop

Seit vergangenem Jahr stellt die Björn Steiger Stiftung in Zusammenarbeit mit der DLRG testweise Notrufsäulen am Bodensee auf. Die Probephase war erfolgreich - jetzt wird das System ausgebaut. Zehn weitere Säulen wurden am 9. Juni 2020 in der Stadt Konstanz, der größten Stadt am Bodensee mit rund 34 km Uferlänge, platziert und um das Rettungssystem Restube automatic ergänzt.

Die Säulen sind gut sichtbar und nah am Wasser zu finden. Wird eine kritische Situation erkannt, kann man mit einem Knopfdruck direkt die Rettungsleitstelle erreichen, der Standort wird dabei automatisch übermittelt. Handelt es sich um einen Ertrinkungsnotfall, kann Restube automatic aus der Säule entnommen und zur Person geworfen werden. Die gelbe Boje bläst sich bei Wasserkontakt selbst auf und bietet für in Not geratene Schwimmer schnelle erste Hilfe.

Wer einen in Not geratenen Schwimmer künftig an einem der zehn Standorte bemerkt, kann selbst rettende Maßnahmen ergreifen, ohne sich möglicherweise selbst in Gefahr zu bringen. Restube automatic kann mit einem einfachen Griff aus der SOS-Säule genommen und aus sicherer Entfernung der verunfallten Person zugeworfen werden. Es ist wichtig, ausreichend Abstand zu einem Verunfallten zu halten, da dieser – sogar Kinder – in einer solchen Situation enorme Kräfte entwickeln und den Helfer unbeabsichtigt unter Wasser ziehen können. Die 70 cm lange Restube-Boje eignet sich dafür perfekt.

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(vlnr): Clemens Menge – Vorsitzender DLRG Konstanz e.V., Peter Augustyniak – Leiter Einsatz DLRG Konstanz e.V., Christopher Fuhrhop – Geschäftsführer RESTUBE GmbH, Karl Langensteiner-Schönborn – Konstanz Bürgermeister Baudezernat, Robert Grammelspacher – Geschäftsführer Konstanzer Bädergesellschaft, Christian Lang – Björn Steiger Stiftung Projektentwicklung, Andreas Mihm – Björn Steiger Stiftung Projektmanager Notrufsäulen)
© Rolf Gruber

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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