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Laufen für die Seele

  • Andreas Mayer
  • Donnerstag | 05. März 2020  |  18:01 Uhr
ASICS präsentiert eine neue Studie, die sich ausschließlich mit den Hintergründen von Frauen, die laufen, befasst.
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Anlässlich des Internationalen Frauentags würdigt ASICS die weiblichen Mitglieder seiner Lauf-Community "FrontRunner". Ab dem 8. März wird ASICS eine Serie von Bildern und Zitaten veröffentlichen. Als “Bewegungs-Botschafterinnen” erzählen sie ihre persönlichen Geschichten und welche Bedeutung der Internationalen Frauentag für sie hat.
© ASICS

"Frauen in Deutschland gehen lieber laufen, um das mentale Wohlbefinden zu verbessern, als Yoga oder Pilates als Entspannungssportarten zu machen", so zum Beispiel eines der Ergebnisse der unabhängigen Studie, die im Auftrag von ASICS anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags in Auftrag gegeben wurde. Im Vergleich zu anderen europäischen Frauen – zum Beispiel aus Spanien – ist für die deutschen Fragen außerdem die Verbindung zur Natur ein wichtiger Motivator für das Laufen. Von den Befragten versprechen sich 58 Prozent psychisches Wohlbefinden, 51 Prozent gaben an, dass sie die Verbindung mit der Natur suchen, und 40 Prozent wollen mit Bewegung ihren Arbeitsstress bekämpfen.

Mehr als ein Drittel (34%) der Frauen empfand den Mangel an Freizeit als größtes Hindernis für Bewegung, und fast ein Drittel (29%) war der Meinung, dass die Arbeit in einem Büro sie für die Notwendigkeit der Bewegung sensibilisiert hat. Die Studie ergab auch, dass Frauen oft von Personen inspiriert werden, die ihnen nahestehen: 4 von 10 (40%) Frauen gaben an, dass entweder Freunde oder ihre Familie sie zu Bewegung anregen. Umgekehrt wurde nur 1 von 10 Frauen (12%) von Spitzensportlern, Prominenten und Influencern zu sportlichen Aktivitäten animiert.

Europaweit ergab die Studie, dass körperliche Fitness und geistiges Wohlbefinden die beiden Hauptgründe von Frauen für sportliche Bewegung sind. Ein Drittel der Frauen (33%) gab an, dass sie zur Verbesserung ihres geistigen Wohlbefindens Laufen gehen. Über alle Länder hinweg wurde Zeitmangel (35%) als größtes Hindernis für Bewegung angesehen, wobei Körperbild (22%) und Überarbeitung (20%) die beiden anderen wichtigen einschränkenden Faktoren waren. Im Gegensatz zu anderen Europäerinnen, vor allem den britischen Frauen, scheinen sich die deutschen Frauen mit 13 Prozent sich jedoch deutlich weniger von ihrem Körperbild einschränken zu lassen, sich zu bewegen.

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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