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X-Technology: Swiss Innovation - Made in Italy!

  • Andreas Mayer
  • Mittwoch | 25. Mai 2016  |  09:50 Uhr
Großartige Kunstwerke entstehen in New York, Paris – und in Wollerau! Anstatt auf Billigproduktion irgendwo in Asien zu setzen, verlässt sich die Schweizer Technologieschmiede X-Technology für ihre High-End-Marke X-Bionic lieber auf den Produktionsstandort Westeuropa – mit Forschung und Entwicklung in der Schweiz sowie der Fertigung in Italien.

Die X-Technology Swiss Research & Development AG ist eine Schweizer Denkfabrik mit berühmten Eigenmarken wie X-Bionic, X-Socks etc. Sie wurde 1997 im schwyzerischen Wollerau von Prof. Bodo W. Lambertz gegründet. Seit knapp 20 Jahren entwickelt unter seiner Leitung ein Team aus über 20 Designern, Textilingenieuren, Kommunikations- und Softwareexperten Ideen für visionäre Konzepte und daraus gewinnbringende Produkte für die Bereiche Aviation, Automotive, Interior und Funktionstextilien.

Gefertigt werden die Textilien von X-Bionic im Herzen Europas – beim norditalienischen Lizenznehmern Trerè Innovation S.r.l. in Asola. Dort befinden sich auch die neuen „Bionic Laboratories“, ein hochmodernes Textilforschungsinstitut mit 6.500 Quadratmetern. Die Schweizer nutzen die italienische Tradition hier, eine knappe Autostunde südlich des Gardasees, wo man seit Generationen die hohe Kunst der Garne und Textilien beherrscht. Und das aus Kalkül: „Ist das nicht extrem unvernünftig?“, fragen uns immer wieder Ökonomen mit Blick auf die höheren Kosten. „Unvernünftig ja“, entgegnen wir dann, „aber auch unendlich viel intelligenter. Denn wir wollten nie die Billigsten sein, sondern die Besten“, zitiert PR- und Marketing-Mann Hannes Asam die Ansprüche.

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High-End-Textilproduktion mitten in Europa: Blick in die -Bionic-Fertigung in Asolo/Italien.
© X-Technology Swiss Research & Development AG

Anfangs besaß die traditionelle Textilmanufaktur in Asola nur 1.000 qm Fläche. Nach der Zertifizierung zum X-Bionic-Hersteller wuchs das Unternehmen in wenigen Jahren auf über 1000.000 qm Fläche an – ein Zeichen, dass man trotz europäischer Löhne, Sozialleistungen und Arbeitsgesetzen auch im „alten Europa“ noch gut Geschäfte machen kann!

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2016