• sportFACHHANDEL – Das Insider-Magazin mit News · Fakten · Hintergründen

Vibram entschädigt Barfußschuh-Kunden

  • Eveline Heinrich
  • Montag | 12. Mai 2014  |  09:40 Uhr
München. Vibram USA Inc. hat sich laut einem Bericht von NBC News in den USA verpflichtet, Käufern von Zehenschuhen eine Entschädigung anzubieten.

In einem seit einigen Jahren andauernden Rechtsstreit gehe es um die Frage, ob der Hersteller wissenschaftliche Studien über die Vorteile der Barfußmodelle für Werbezwecke falsch ausgelegt habe. Durch diese Botschaften seien Kunden dazu gebracht worden, sich Modelle für 80 bis 125 USD zuzulegen, die sie sich sonst nicht gekauft hätten. Mit diesem Schritt könnte der Hersteller eine vielleicht noch teurere Verurteilung nach einer Sammelklage abwenden, betont jedoch, sich in keinster Weise falsch verhalten zu haben.

Vibram steht mit seiner Entscheidung, seinen Kunden eine Entschädigung zu bezahlen, nicht alleine da: Auch Skechers und Reebok hatten Käufern der Shape-Up- bzw. Easy-Tone-Modelle nach einem Rechtsstreit mit der US-Verbraucherschutzbehörde FTC stattliche Summen zurückgezahlt.

Auf fivefingerssettlement.com sollen Kunden ihre Ansprüche geltend machen können und einen Teil des Kaufpreises (zwischen 20 und 50 USD) als Entschädigung erhalten. eh

Autor: Eveline Heinrich

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 10-11 / 2014