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Vaude-Stores mit Sammelboxen für Kleiderspenden

  • Andreas Mayer
  • Freitag | 21. April 2017  |  13:58 Uhr
Um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern, kooperiert Vaude bereits seit 2012 mit dem Dachverband "FairWertung, e.V.", einem bundesweiten Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen, die Kleidersammlungen durchführen. Diese Zusammenarbeit wird nun ausgeweitet.
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© Vaude

Seit April stellt der Outdoor-Ausrüster in allen 15 Vaude-Stores deutschlandweit Sammelboxen zur Verfügung. Damit sollen die Kunden dazu ermuntert werden, abgelegte Kleidung für einen guten Zweck zu spenden, anstatt sie in die Mülltonne zu werfen. Mit Hilfe der Flyer, die direkt neben der Box ausliegen, kann sich der Kunde informieren, was mit seiner Kleiderspende geschieht. Der Store-Betreiber leitet die gesammelte Kleidung an eine dem FairWertung-Dachverband angeschlossene Organisation weiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Textilien von Vaude oder einem anderen Hersteller handelt.

„Über FairWertung können unsere Produkte ein zweites Leben als Secondhand-Kleidung oder Ausrüstung erhalten. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre gebrauchten Textilien verantwortungsvoll abzugeben. Uns ist wichtig, dass gemeinnützige Einrichtungen davon profitieren, indem sie gut erhaltene gebrauchte Vaude-Produkte an Bedürftige weitergeben oder verkaufen und aus dem Erlös ihre Projekte finanzieren“, erklärt Vaude-Geschäftsführerin Dr. Antje von Dewitz.

"FairWertung" ist ein bundesweites Netzwerk aus über 100 gemeinnützigen Organisationen. Es setzt sich seit 1994 für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung ein. Die teilnehmenden Organisationen verpflichten sich, gesammelte Textilien sinnvoll, sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig weiterzuverwenden. FairWertung informiert über den Nutzen von Textilrecycling und klärt über den globalen Handel mit Gebrauchtkleidung auf. Der Verband fördert den Ausbau der Secondhand-Strukturen in Deutschland und engagiert sich für eine höhere Akzeptanz von Secondhand-Kleidung.

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur