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„The other way!“

  • Andreas Mayer
  • Montag | 21. März 2016  |  12:27 Uhr
Mitte Oktober wurde in München exklusiv bei Sport Schuster die neue Summit Series von The North Face vorgestellt. Mit am Start auch Extrembergsteiger und The North Face-Athlet David Göttler, der vor Ort von seinen 8000er-Expeditionen am Nanga Parbat und Makalu berichtete. SportFACHHANDEL sprach mit Arne Arens, General Manager The North Face EMEA.
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Extrembergsteiger David Göttler (r.) und Arne Arens (General Manager The North Face EMEA) bei der Präsentation der Summit Series bei Sport Schuster.
© The North Face

Interview: Astrid Schlüchter

sportFACHHANDEL: Wie sieht eure Vertriebsstruktur mit der neuen Summit Series aus?

Arne Arens: Wir haben die Neuauflage unserer Summit Series nur unseren technisch versiertesten Outdoor-Händlern angeboten. Denn diese Händler teilen die gleiche Leidenschaft wie The North Face, wenn es darum geht, erstklassige Verkaufserlebnisse anzubieten. Außerdem besitzen sie ein großes Sortiment technischer Produkten speziell für unsere Core-Zielgruppe der Alpinisten. Sport Schuster ist ein perfektes Beispiel dafür. Es ist ein technisch versierter Outdoor-Händler, der perfekt zur Positionierung unserer neuen Summit Series passt.

Was muss ein Händler mit sich bringen, um die Kollektion im Shop anbieten zu dürfen? Wir haben eine festgelegte Liste an Outdoor-Händlern, von denen wir wissen, dass sie unsere Core-Zielgruppe bedienen. Diese haben wir im Juli zu einer exklusiven und geheimen Produktpräsentation auf der OutDoor Messe in Friedrichshafen eingeladen. Dort bekamen sie eine komplette Übersicht über die gesamte Kollektion sowie die POS-Materialien und erfuhren, warum gerade sie ausgewählt wurden. Alles, was sie dann noch tun mussten war „Ja“ zu sagen. Im Anschluss startete die Zusammenarbeit bis hin zum offiziellen Launch-Datum am 15. Oktober 2015.

Gibt es spezielle Schulungen, die ihr zusammen mit dem Handel durchführt? Schließlich sind die Modelle entsprechend beratungsintensiv. Wir haben den Summit Series Händlern unsere Unterstützung auf allen Ebenen angeboten. Das beinhaltet ein komplettes Paket an POS Material inklusive Mitarbeiterschulung, die speziell für den Relaunch entwickelt wurde. Darüber hinaus haben wir The North Face Mitarbeiter aus den Bereichen Sales und Marketing zur Unterstützung von einzelnen Händlern am Tag des Verkaufsstarts eingesetzt.

Was hat es mit dem Motto „The other Way“ auf sich? „The other Way“ steht zum einen für höchste Standards in den Bereichen Produkt-Design und Entwicklung, zum anderen für eine enge Verbindung zwischen unseren Athleten, den Produkten und der Umwelt. Sieht man sich die Kollektion an, so ist damit auch gemeint, dass wir diese herausragenden Produkte außerhalb des traditionellen Saisonverlaufes entwickelt haben. Außerdem haben wir uns einen besonderen Moment ausgesucht, um diese außergewöhnliche Bergsteiger-Kollektion den Menschen vorzustellen, die sie auch wirklich benötigen.

Geht ihr im Sommer mit der Steep Series einen ähnlichen Weg? Derzeit bleibt die Steep Series unsere High-End Kollektion im Bereich Big Mountain Wintersport, in der wir unsere neuesten Technologien und Innovationen, wie beispielsweise FuseForm verwenden oder auch neu einführen. Entsprechend verkörpert die Kollektion den gleichen Ethos wie die Summit Series, weshalb derzeit kein Relaunch der Steep Series in 2016 geplant ist.

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 15 / 2015