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Sherpa unterstützt Händleraufruf für Nepal

  • Ralf Kerkeling
  • Freitag | 21. Mai 2021  |  11:26 Uhr
Corona trifft Nepal hart. Da das Land auf dem allgemeinen Pandemie-Nachrichtenradar nicht präsent ist, hat ein Händler in Bonn nun die Initiative ergriffen und einen Spendenaufruf gestartet.
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Nepal ist von der Covid-Pandemie stark betroffen und benötigt dringend Unterstützung.
© Sherpa

Die nächste Welle der Corona-Pandemie trifft Nepal gerade mit voller Härte. Beim Team von Sherpa Adventure Gear in England und Deutschland treffen teilweise dramatische Berichte aus der Heimat der Marke ein. Die medizinische Versorgung in dem Entwicklungsland ist schon unter „normalen“ Umständen auf einem sehr bescheidenen Niveau, jetzt ist sie katastrophal. Es fehlt an allem.

In den Nachrichten bei uns steht derzeit Indien im Fokus der Corona-Berichterstattung. Die Bundesregierung hilft mit Beatmungsgeräten und Sauerstoff. Doch Nepal ist nicht auf dem Radar der internationalen Berichterstattung und Hilfsprogramme.

Viele Nepalesen arbeiten im Nachbarland Indien und strömen jetzt zurück in ihre Heimat, da sie In Indien einerseits keine Chance auf eine Behandlung sehen und andererseits der Pandemie entfliehen wollen. Mit ihrer Heimkehr tragen sie das Virus natürlich nach Nepal. Zunächst in die Hauptstadt Kathmandu, wo die meisten ankommen, und dann weiter in ihre oft abgelegenen Heimatdörfer.

Tashi Delek, der in Bonn ein Geschäft betreibt und auch Sherpa-Kunde ist, hat einen Hilferuf aufgesetzt.

Anbei sein Brief im Wortlaut:

Liebe Nepalfreunde, die zweite Welle der Corona Pandmie hat Nepal voll getroffen und das Land befindet sich in einer humanitären Krise. Jeder zweite Getestete ist Covid positiv. Insgesamt ein Drittel der Bevölkerung ist an Covid erkrankt. Es gibt vor allem einen großen Mangel an Impfstoffen, Test-Kits, medizinischer Ausstattung (wie Sauerstoffzylinder) und Notfallmedizin, um wenigstens die Gesundheitseinrichtungen mit dem Nötigsten zur Behandlung von Patienten zu versorgen. Nepal benötigt Soforthilfe. Unser Partner EcoHimal Nepal/Narayan Dhakal bekommt mehrere Bitten um Unterstützung.

Er ist bereit, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Wir möchten gerne je nach Spendenaufkommen und Finanzlage die abgelegene Region Unteres-Solukhumbu unterstützen. Wir benötigen dringend – um helfen zu können – Unterstützung in Form von Spenden wie auch in Form von oben genannten medizinischen Ausrüstungsgegenständen.

Ich bitte euch herzlich an den Verein Aktion Solukhumbu Nepalhilfe e.V. unter dem Stichwort Corona-Hilfe Nepal zu spenden.

Namgel Sherpa

Spendeninfo

IBAN DE61 3806 0186 1908 8880 10

BIC GENO DE D1 BRS

Volksbank Bonn Rhein-Sieg e.G

Stichwort: „Covid- Nepalhilfe“

www.nepalhilfe-bonn.de

Quelle: Sherpa

Ralf Kerkeling

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Autor: Ralf Kerkeling

Chefredakteur