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Schwan-Stabilo gelingt Wende in schwierigen Zeiten

  • Ralf Kerkeling
  • Dienstag | 30. November 2021  |  10:39 Uhr
Mit einem Umsatzwachstum von gut zwei Prozent auf 623,2 Mio. EUR (Vorjahr: 609,08 Mio. EUR) gelang der Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2020/21 der Turnaround in schwierigen Zeiten.
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© Schwan Stabilo

Maßgeblich zu dem guten Geschäftsergebnis haben die Teilkonzerne Stabilo und Outdoor beigetragen, die trotz der Pandemie deutlich wachsen konnten und jeweils Umsatzhöchststände erzielten. Für das Kosmetik-Segment waren die Pandemie-Auswirkungen am stärksten. Hier kam es jedoch im letzten Quartal zu einer erfreulichen Trendwende hin zum Positiven — eine bis heute anhaltende Entwicklung.

Angesichts der positiven Entwicklung zieht Schwan Stabilo Chief Executive Officer (CEO) Sebastian Schwanhäußer eine positive Bilanz: „Dass uns die Rückkehr zum Wachstum ausgerechnet in so einem schwierigen Jahr gelang, ist eine großartige Teamleistung innerhalb unseres Familienunternehmens über alle Produktbereiche hinweg.

Ausblick - vorsichtig optimistisch

Bei aller Pandemie-Erfahrung bleiben die Risiken auch im laufenden Geschäftsjahr hoch. „Denn“, so Sebastian Schwanhäußer, „die Krise dauert noch immer an. Wir kämpfen Tag für Tag mit hohen Preisen für Rohstoffe und Transport, wir haben noch immer stark betroffene Märkte in Weltregionen wie Südostasien und Südamerika — und an unseren deutschen Produktionsstandorten beschäftigt uns nun aktuell die vierte Corona-Welle.

Mit Blick auf die politische Lage hoffen wir als langfristig orientiertes Familienunternehmen auf schnelle und klare Entscheidungen, die uns die globalen Nachhaltigkeitsziele auch wirklich erreichen lässt. Unser Geschäftsjahr ist gut gestartet. Und wenn die Kauflaune für unsere Produkte anhält, gehen wir als Prognose von einem erneuten leichten Wachstum aus.“

Die Investitionen haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 21,3 Mio. Euro erhöht. Ebenso die Eigenkapitalquote. Sie liegt jetzt bei 47,9 Prozent (Vorjahr 45,4 Prozent). Die Bilanzsumme beträgt 606,3 Mio. Euro (Vorjahr 626,4 Mio. Euro).

Die Anzahl der Beschäftigten stieg von 4.520 auf 4.655 zum Stichtag, 2.095 arbeiteten in Deutschland, 2.560 im Ausland. Am Standort Heroldsberg sind 1.310 Menschen, in Weißenburg 437 beschäftigt.

Quelle: Schwan Stabilo

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Autor: Ralf Kerkeling

Chefredakteur