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Schöffel tritt Textilbündnis des Entwicklungsministeriums bei

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 02. Juni 2015  |  22:35 Uhr
Der deutsche Outdoor- und Skibekleidungshersteller setzt sich verstärkt für die Verbesserung der Umwelt- und Sozialstandards in der Textil-Lieferkette ein.

„Transparenz in der Lieferkette, faire Einkaufsbedingungen, sichere Arbeitsplätze, existenzsichernde Löhne und ressourcenschonende Produktion sind für uns keine Schlagworte, sondern verbindliche Verpflichtung", so der geschäftsführende Gesellschafter und Inhaber des Traditionsherstellers, Peter Schöffel.

Bei einem Arbeitsbesuch von Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, am Stammsitz der Schöffel Sportbekleidung GmbH im bayerischen Schwabmünchen, erläuterte Schöffel die Beweggründe für seinen Beitritt in ein Bündnis, das von der Textilindustrie bisher erst zögernd angenommen wurde: „Als Mitglied der Fair Wear Foundation und als Bluesign-Systempartner haben wir in den letzten Jahren sehr viel Erfahrung in der Verbesserung und Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards sammeln können. Diese werden wir im Bündnis einbringen und damit unterstützend im Sinne der gemeinsamen Sache wirken können.“

Bundesminister Müller zeigte sich erfreut über das neue Mitglied: „Familienbetriebe wie Schöffel sind die Stärke des Standorts Deutschland. Wir freuen uns, dass ein so renommiertes Unternehmen als eines der ersten Outdoor-Bekleidungshersteller mit im Boot ist.“

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Handschlag auf den Beitritt zum Textilbündnis: Bei einem Arbeitsbesuch in Schwabmünchen informierte sich Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (links) bei Firmenchef Peter Schöffel über das Engagement des gleichnamigen Unternehmens für die Verbesserung der textilen Lieferkette.
© Schöffel
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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur