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Schneeabenteuer mit Hanwag

  • Andreas Mayer
  • Montag | 25. September 2017  |  14:44 Uhr
Minus 10 Grad Celsius und gut 30 cm Neuschnee machten die Hanwag Alpine Experience in diesem Jahr zu einem echten Erlebnis für die insgesamt 45 Gäste der Begschuhmarke - darunter Kunden und Gewinnspielsieger.
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Glücklich am Gipfel: Teilnehmer der Hanwag Alpine Experience 2017.
© Hanwag

Was für eine aufregende Woche für die Teilnehmer der Hanwag Alpine Experience 2017. Nach individueller Anreise aus zehn Ländern weltweit hieß es am Sonntag erst einmal Realitätscheck. Beim ausführlichen Briefing der Bergschule Mountain Elements wurde einstimmig beschlossen, dass auch in diesem Jahr nicht alle vier geplanten Routen begangen wurden. Jubliäumsgrat und Höllental waren unter den gegebenen Wetterverhältnissen, mit viel Neuschnee und niedrigen Temperaturen zu gefährlich. Die 45 Teilnehmer und Bergführer wurden auf das Reintal und die Stopselzieherroute verteilt, sowie mit dem alpinen Allroundschuh "Makra Combo und weiterem nötigen Equipment ausgestattet.

Am Montagmorgen konnte es losgehen. 14 Teilnehmer wurden zur Skisprungschanze gebracht und starteten von dort über die beeindruckende Parntachklamm in die Reintalroute. Die verbliebenen 31 Gäste wanderten direkt vom Eibseehotel hinauf Richtung österreichische Grenze und Stopselzieherroute. Nur von der Zugspitze getrennt, erlebten beide Gruppen an diesem Tag ganz unterschiedliches Wetter. Im Reintal hatte man schon am späten Vormittag, auf dem gesamten Weg bis zur Reintalangerhütte mit Regen zu kämpfen, während es auf der österreichischen Seite schneite, die Teilnehmer aber bei Ankunft auf der Wiener Neustädter Hütte mit Sonnenschein begrüßt wurden.

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Zum Gipfel ging es über die Reintalroute, übernachtet wurde in der Wiener Neustädter Hütte.
© Hanwag

Nach einer entspannten Hüttennacht auf beiden Touren, versorgte der Dienstag dann beide Gruppen mit viel Schnee, sehr viel Schnee. Sowohl der bekannte Stopselzieher Klettersteig, als auch der Reintalaufstieg über das Zugspitzplatt wurde für beide Gruppen zu einer eisigen und verschneiten Angelegenheit. Trotzdem erreichten alle Teilnehmer gegen Mittag den Gipfel. Einmalig! Bei keiner Hanwag Alpine Experience zuvor musste niemand abbrechen oder umdrehen. Dabei setzen auch das Temperatur Minus von -10 Grad Celsius und die Neuschneemarke von 30 cm neue Rekorde. Eine außerdordentliche Leistung also, die alle nach erfolgreicher Rückkehr mit der Zugspitzbahn am Dienstagabend beim gemeinsamen Barbeque auf der Eibseealm zu feiern wussten.

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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