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Salomon bleibt auch der OutDoor fern

  • Marcel Rotzoll
  • Montag | 07. Mai 2018  |  13:09 Uhr
Nach der ISPO-Abstinenz folgt die OutDoor-Absage. Salomon werde nicht in Friedrichshafen ausstellen, stattdessen die eigene Omnichannel-Strategie weiter umsetzen.

Der Outdoor-Boom zu Beginn des Jahrtausends war bei den Outdoorschuhen auch mit der typischen Salomon-Silhouette verknüpft. Der Erfolg von Salomon als Outdoor-Schuster spiegelte sich auch in den Messeauftritten der zur Amer Sports Group gehörenden Franzosen auf der OutDoor in Friedrichshafen wieder. Nun endet mit der letzten Messe-Ausgabe am Bodensee zunächst auch die Geschichte von Salomon und der OutDoor. Die Omnichannel-Strategie der Amer Sports Group führte bereits dazu, dass die Finnen die physische Teilnahme an der ISPO beispielsweise für die Marken Atomic und Salomon beendeten. Nun folgt für Salomon auch die Absage für die OutDoor.

Salomon
Ohne Präsenz auf der Leitmesse will Salomon in Zukunft näher an die Konsumenten und zielgerichteter mit den Fachhandelspartnern zusammen arbeiten.
© Salomon

Stattdessen wolle man wie schon bei den Wintersortimenten den „Fokus auf Aktivitäten für ihre Einzelhandelspartner, die über das gesamte Jahr verteilt sind“, verstärken. Verbrauchergewohnheiten veränderten sich im Zuge der Digitalisierung „erheblich“. Salomon werde, so die Ankündigung, daher „seine Investitionen in den Handel verstärken und mit diesem zusammen auch dorthin verlegen, wo die Sportarten der Marke ausgeübt werden“. Man setze verstärkt auf „Sichtbarkeit in den relevanten Communities“ sowie unter anderem bei Trail Running und Hiking.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL