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Salewa in der Öko-Box

  • Andreas Mayer
  • Freitag | 05. Juli 2019  |  11:01 Uhr
Ab sofort verzichtet das Unternehmen komplett auf bislang verwendete Versandverpackungen aus Plastik oder herkömmlichen Kartonagen, sondern setzt auf Gras­-Boxen.
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Die Außenschicht der neuen Versandverpackung besteht zu 40 Prozent aus Gras, das von regionalen Ausgleichsflächen bezogen wird, so dass keine Konkurrenz zu Tiernahrungsflächen besteht. So erfolgt die Rohstoffgewinnung wie die Produktion der Boxen in Tirol – der Lieferweg umfasst so keine hundert Kilometer.

Innen besteht die Box aus FSC-zertifiziertem Karton mit einem hohen Recyclinganteil. Insgesamt verbraucht die Produktion der "grünen Box" in der Herstellung 99 Prozent weniger Wasser als die herkömmliche Wellpappe, so das Unternehmen. Dadurch könne der CO2-Ausstoß um die Hälfte reduziert werden. Die gesamte Verpackung sei zu hundert Prozent recyclingfähig und in dieser Fertigungsweise ein reines Naturmaterial.

Zunächst versendet SALEWA 60 Prozent der Produkte in diesen ökologisch und regional hergestellten Verpackungen. Für einen Rückversand ist die Grassbox mit einem integrierten Rücksendeverschluss zur Wiederverwendung ausgestattet.

„Wir müssen langfristig denken. Als Menschen und als Unternehmen. Wir wollen als Bergsportmarke alle Bereiche bedenken und unser maximal Mögliches geben, um unserer sozialen und ökologischen Verantwortung gerecht zu werden“, bekräftigt Brand Manager Stefan Rainer. „Wir sind fest von der Grasbox überzeugt und sind stolz darauf, nun unsere SALEWA-Produkte in natürlicher, klimaneutraler Verpackung zu versenden.“

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN