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Primaloft-CEO: „Wir mussten etwas tun!“

  • Astrid Schlüchter
  • Dienstag | 05. Februar 2019  |  15:36 Uhr
Zur ISPO präsentierte Primaloft zum ersten Mal die nachhaltige Isolations- und Funktionsstofftechnologie Primaloft Bio. Dazu hatte der Experte im Bereich Performance-Textilien zum Gespräch darüber geladen, was im Bereich Nachhaltigkeit möglich ist und wo man Primaloft Bio verorten kann.

Bereits vor der der ISPO in München gab Primaloft seine Partnerschaft mit fünf Outdoor-Marken bekannt, die Bekleidung mit Primaloft Bio auf den Markt bringen werden. Die synthetischen Isolationen und Funktionsstoffe von Primaloft bestehen aus 100 Prozent recycelten, biologisch abbaubaren Fasern. Helly Hansen, Houdini, L.L. Bean, Norrøna und Vaude sind die ersten Marken, die Bekleidung mit der Innovation ab der Saison Herbst/Winter 2020/21 oder später verkaufen werden. Erste Concept-Styles wurden zudem im Rahmen der Messe gezeigt. „Wir kooperieren mit Marken, die unsere gemeinsamen Werte und Ziele im Bereich Nachhaltigkeit teilen“, so Mike Joyce, Präsident und CEO von Primaloft.

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Diskussionsrunde auf der Messe (v.l.n.r.): Vaness Masion (Primaloft), Brad Boren (Norrona), Eva Karlsson (Houdini), Mike Joyce (Primaloft).
© Sfh

Um die Wichtigkeit dieser Thematik zu untermauern, lud Primaloft gestern im Rahmen der ISPO am Messestand zu einem Expertengespräch. Als Gesprächspartner gaben Mike Joyce (PrimaLoft CEO und Präsident), Vanessa Mason (Senior VP of Engineering bei PrimaLoft), Eva Karlsson (CEO des Markenpartners Houdini) und Brad Boren (Director of Innovation and Sustainability beim Markenpartner Norrøna) Rede und Antwort.

„Was Primaloft hier gelungen ist, mag zwar immer noch nicht perfekt sein, dennoch ist man in ein Feld vorgedrungen, das bis dato noch niemand betreten hat“, so der Moderator zu Beginn der Diskussion. Houdini hatte bereits 2014 das Thema mit Primaloft diskutiert, umso begeisterter zeigte sich Eva Karlsson vom Ergebnis: „Recyceltes Polyester ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir mit Innovation und Technologie Großes erreichen können. Die Kontamination der Umwelt durch Mikroplastik hingegen ist ein Beispiel für das Gegenteil. Mit dem Projekt Primaloft Bio suchen wir nach Wegen, wie Natur und Technologie besser zusammenwirken können, anstatt immer Funktion auf Kosten des anderen zu haben. Unser Ziel als Marke ist es, Regeneration für den Planeten zu erreichen und in der Partnerschaft mit Primaloft scheinen wir schon verdammt nahe dran zu sein.“

Astrid Schlüchter

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL