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Preisanpassungen bei Maier Sports

  • Andreas Mayer
  • Montag | 29. Juni 2015  |  21:30 Uhr
Für die Saison Sommer 2016 wird Maier Sports die empfohlenen Verkaufspreise um durchschnittlich 7 Prozent erhöhen. Gleichzeitig sollen aber die Margen bei von Preisanpassungen betroffenen umsatzstarken Durchläufern erhöht werden.

Für die Preiserhöhung gäbe es zwei Ursachen, so der schwäbische Outdoor- und Winterbekleider: Zum einen die stetig steigenden Löhne in den eigenen Produktionsbetrieben in der Türkei und in China, zum anderen der schwächelnde Euro. Maier Sports kauft alle Rohstoffe auf den internationalen Beschaffungsmärkten in US-Dollar ein. Gleiches gilt für die Löhne in Fernost.

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© Maier Sports

Trotz schärfster Kalkulation und der erzielten Produktivitäts- und Mengensteigerungen ließe sich der über die letzten Monate um rund 30 Prozent gestiegene Dollar-Kurs nicht ausgleichen, so das Unternehmen. Man verzichte bewusst auf ein verstecktes Abspecken bei der Ausstattung einzelner Produkte, sondern setze vielmehr auf eine ehrliche Vertriebspolitik und kommunizier die notwendigen Preiserhöhungen offen.

Von den neuen Preisen soll auch der Handel profitieren: So konnten bei erfolgreichen Jackenmodellen wichtige Eckpreislagen gehalten und bei allen von der Preiserhöhung betroffenen Durchläufern die Eingangskalkulation erhöht werden. Das sichere Handelspartnern einen höheren Deckungsbeitrag für jedes verkaufte Produkt, so das Unternehmen.

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur