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PETA plant Sammelklage gegen Canada Goose

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 20. Februar 2018  |  10:15 Uhr
Die Tierschutzorganisation fordert Endverbraucher dazu auf, sich gegen das Unternehmen zu äußern. Ziel sei es, Canada Goose mit einer Sammelklage zur Verantwortung zu ziehen.

Canada Goose führe Endverbraucher hinters Licht, indem das Unternehmen behaupte, die Herstellung seiner Fell- und Daunenmäntel sei ethisch gerechtfertigt, so der Vorwurf. Die Tierschutzorganisation behauptet, Canada Goose lasse Pelzbesätze aus dem Fell von Kojoten herstellen, die in Stahlfallen gefangen, erschossen oder erschlagen würden und dass Jacken mit Daunen gefüllt seien, die von missbrauchten Vögeln stammten.

Canada Goose
Gerät mal wieder in die Schlagzeilen: Canada Goose soll in der Verarbeitung von Gänsedaunen und Echtpelz nicht vor Tierquälerei halt machen.
© Canada Goose

PETA sucht schon lange nach Wegen, seine Botschaft an den Mann zu bringen, wie z.B. in Form von Protesten vor Canada Goose-Stores. Ein letzter Schritt sei es nun, Kunden anzusprechen, die Mäntel bei der Firma gekauft haben und damit eine Sammelklage ins Rollen zu bringen.

(as)

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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