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Páramo unterzeichnet Detox-Kampagne

  • Astrid Schlüchter
  • Samstag | 23. Januar 2016  |  13:19 Uhr
Als erstes Outdoor-Unternehmen führt Páramo die Outdoorbranche in Richtung der von Greenpeace initiierten Detox-Kampagne an, um den Ausschluss von gefährlichen und persistenten Chemikalien aus ihrer Textilproduktion voranzutreiben.

Pünktlich zur ISPO verkündet Gareth Mottram, Geschäftsführer von Páramo Directional Clothing Systems, dass sich das Unternehmen der Greenpeace Detox-Kampagne anschließen wird. Damit verschreibt sich Páramo als erster Hersteller des Ausschlusses von gefährlichen Chemikalien aus der Herstellung sämtlicher Páramo Produkte.

Christian Breitler/Greenpeace
Greenpeace-Wissenschaftler entnehmen Proben zur Bestimmung von PFC-Rückständen
© Christian Breitler/Greenpeace

Die meisten Outdoormarken bauen für ihre Wasser abweisende Ausrüstung nach wie vor auf die Verwendung von PFC-haltigen Lösungen. Dabei werden PFC entweder direkt bei der Herstellung freigegeben oder bauen sich in der Natur in extrem giftige und persistente PFC-Chemikalien ab. Diese äußerst gefährlichen PFC-Verbindungen wurden auf Greenpeace’s letztjähriger Expedition in die entferntesten Regionen unseres Planeten sogar in unberührter Natur fernab der Zivilisation, in der Arktik und auch hoch oben in abgelegenen Bergregionen nachgewiesen. Viele Outdoormarken verwenden in ihren DWR-Imprägnierungen dennoch weiterhin PFC, denn sie fürchten, dass ohne diese Grundausrüstung ihre Produkte nicht mehr den technischen Anforderungen bei extremen Wetterbedingungen genügen.

Páramo versichert und hat nachgewiesen, dass leistungsstarke, wasserfeste Funktionsbekleidung keine Verschmutzung durch PFC benötigt. Stattdessen verwendet Páramo Imprägniermittel von Nikwax, die seit jeher auf die Verwendung von PFC verzichten. Páramo-Bekleidung wurde auf vielen Expeditionen erfolgreich getestet, wie auch auf der jüngsten Greenpeace-Expedition, als Schnee- und Wasserproben zur Bestimmung von PFC-Rückständen gesammelt wurden. Auch andere wissenschaftliche Teams, wie das Polarforschungsteam “British Antarktic Survey (BAS)”, vertrauen seit Jahren der schützenden Bekleidung von Páramo. BAS-Forscher müssen über einen langen Zeitraum hinweg an einem der wettertechnisch anspruchsvollsten Orte unserer Erde arbeiten.

Gareth Mottram, Geschäftsführer von Páramo, sagt: “Obwohl Páramo außerhalb von Großbritannien bislang noch relativ wenig bekannt ist, haben wir als Kunden eine verhältnismäßig hohe Anzahl an professionellen Teams, die in der Natur arbeiten. Sie wählen unsere Produkte aufgrund dessen Kombination aus hohem Komfort und leistungsstarker Performance. Mit Erfolg haben wir bewiesen, dass unsere Outdoorbekleidung bei härtesten Wetterbedingungen mindestens genauso gut – wenn nicht sogar besser – als PFC-haltige Outdoorbekleidungsmarken schützt. Die Teilnahme am Detox-Programm ist für uns ein weiterer Schritt in unseren Bemühungen, bei der Herstellung unserer Produkte die Auswirkungen auf die Natur, die wir lieben und genießen, so gering wie nur möglich zu halten. Wir wollen nun auch die gesamte Outdoorbranche dazu ermutigen, ihren PFC-Ausstieg schneller voran zu treiben.”

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL