• sportFACHHANDEL – Das Insider-Magazin mit News · Fakten · Hintergründen

Outdoormarkt 2015: 2,1 Prozent Wachstum!

  • Andreas Mayer
  • Montag | 18. Juli 2016  |  18:24 Uhr
Die European Outdoor Group (EOG) hat die aktuellen Ergebnisse des Marktforschungsprogramms „State of Trade“ bekanntgegeben. Demnach ist der Outdoormarkt wertmäßig um 2,1 Prozent und mengenmäßig um 1,7 Prozent gewachsen.

Das Jahr wurde von einer positiven F/S Saison getrieben, gefolgt von einer schwachen zweiten Hälfte, die sich letztendlich auf das Gesamtergebnis auswirkt. Besonders stark betroffen war der Textilbereich, während sich die anderen Kategorien konstant halten konnten.

neuer_name
v.l.n.r. John Jensen, Yannick Morat, Stefan Glowacz, Stefan Reisinger
© Andreas Mayer/sportFACHHANDEL

Der Reinverkauf in den Handel betrug im letzten Jahr 5,3 Milliarden Euro und der Rausverkauf etwa 11,2 Milliarden Euro. Beim der großen EOG-Untersuchung kamen die Daten von 111 Marken in Europa zum Zug, unter anderem wurde der Reinverkauf in sieben Haupt-Kategorien und 48 Unterkategorien analysiert. Alle Sparten zeigten ein besseres Ergebnis in der ersten Jahreshälfte. Rucksäcke und Hartware zeigten 2015 ein extrem starkes Wachstum. Das Segment Bekleidung konnte um 1,2 Prozent wachsen, dicht gefolgt von den anderen Kategorien, die einen Anstieg um 1,7 Prozent aufweisen können.

Laut EOG-Präsident John Jensen sei der Markt in „ok- Form“. „Das zweistellige Wachstum ist vorbei, trotz allem ist noch Luft nach oben“, so sein Resumée. Und: „48 Prozent der Marken weisen immer noch ein Wachstum um fünf Prozent und mehr auf.“ In einer Marktprognose für 2016 gehen 33 Prozent von einem Wachstum um fünf Prozent aus, 5 Prozent beurteilen den Markt als gleichbleibend und 13 Prozent erwarten einen Einbruch. „Wir mussten zwei schwierige Wintersaisons überstehen, vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse mehr als zufriedenstellend, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Winter 54 Prozent des gesamten Marktvolumens ausmacht“, so EOG-Generalsekretär Mark Held. „Der Winter startete extrem spät, so dass in den Ergebnissen kaum Steigerungen aufgelistet sind. Trotz allem lässt die Prognose der EOG Mitglieder Platz für Wachstum.“

Yannick Morat, Präsident der französischen Frasteya Retail Group, wies darauf hin: „Später Umsatz bringt immer geringe Margen mit sich. Wir müssen für eine bessere Verknüpfung von Hersteller und Händler sorgen, um dem Endverbraucher den besten Service zu gewährleisten.“

neuer_name

© Andreas Mayer/sportFACHHANDEL
linkedin
Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur