• sportFACHHANDEL – Das Insider-Magazin mit News · Fakten · Hintergründen

Outdoor bleibt robust

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 14. Juli 2020  |  11:47 Uhr
Die European Outdoor Group (EOG) hat die neuesten Zahlen ihres jährlichen "State of Trade"-Projekts veröffentlicht. Der Outdoor-Markt stagnierte auch vor der Corona-Krise weiter, zeige sich allerdings trotz alledem immerhin robust, heißt es.
neuer_name
Outdoor-Equipment verkauft sich weiter gut – allerdings war das Wachstum auch schon vor der Corona-Krise abgeflaut.
© Fjällräven

Der internationale Branchenverband der Outdoor-Industrie, die European Outdoor Group (EOG) mit Sitz in Zürich, hat aktuelle Zahlen rund um den Zustand der Branche 2019 – also vor der Corona-Krise – veröffentlicht.

Demnach wuchs das Großhandelsgeschäft um 0,5 Prozent auf 5,82 Mrd. Euro. Nach Stückzahlen wuchs der Markt um 2,3 Prozent, das heißt, insgesamt herrscht zunehmender Preisdruck.

neuer_name

Die Analyse deckt alle Verkäufe von über 100 Herstellern aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe und Hartwaren ab. Insgesamt betrachtet die EOG sieben unterschiedliche Kategorien und 48 unterschiedliche Unterkategorien.

Zu den Gewinnern des Jahres 2019 (im Vergleich zu 2018) gehört der Kletterbereich mit einem volumenmäßigen Zuwachs in Höhe von 5 Prozent und einem wertmäßigen Zuwachs in Höhe von 3 Prozent. Auch Outdoor-Accessoires konnten mit 4 bzw. 3 Prozent gut zulegen. Rucksäcke und Taschen wuchsen um 3 bzw. 2,5 Prozent, Schuhe konnten volumenmäßig um 5 Prozent zulegen, wertmäßig steht unterm Strich allerdings eine Null.

neuer_name

Nach einem eher durchwachsenen Jahr 2018 (im Vergleich zu 2017) zeige das moderate Wachstum die Robustheit des Outdoor-Sektors, analysiert die EOG – und das in bereits turbulenten Zeiten vor der COVID-19-Pandemie.

Andreas Mayer

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur