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Ortovox launcht Bergtouren-App

  • Astrid Schlüchter
  • Mittwoch | 18. Februar 2015  |  15:59 Uhr
Mit mehr als 130.000 Downloads ist die kostenlose Bergtouren App von Ortovox eine der beliebtesten Touren-Apps weltweit. Seit dem Update Anfang Februar wurde der Leistungsumfang sowohl bei der iOS, als auch bei der Android Version durch die Integration der vollständigen Lawinenlageberichtsdaten des Bayerischen, des Südtiroler sowie aller Österreichischen Lawinenwarndienste enorm gesteigert.

Künftig bekommen Nutzer die aktuelle Warnstufe direkt bei der Auswahl ihrer Tour angezeigt und erhalten damit den wichtigsten Indikator für die Tourenplanung. Das umfassende Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Alpenvereinen in Deutschland, Österreich und Südtirol sowie den Programmierern der Firma Alpstein unter Mitarbeit der entsprechenden Lawinenwarnzentralen realisiert.

Die Grundlage der Ortovox Bergtouren App bildet eine detailgenaue topografische Karte des Alpenraums im Maßstab 1:25.000, die online und offline verfügbar ist und so optimal zur Positionsbestimmung oder Navigation verwendet werden kann. Die Zoomstufen der App beinhalten neben dem amtlichen Wegenetz auch sämtliche Hütten, Wildschutzgebiete und Hangneigungsindikatoren. Herzstück der kostenlosen App ist eine umfassende Tourendatenbank mit über 40.000 Touren sämtlicher Alpinsportdisziplinen. Über unterschiedliche Filtermöglichkeiten können User die für sie passende Tour suchen.

Ortovox
Ortovox Bergtouren App
© Ortovox

Wer sein eigenes Tourenbuch anlegen möchte, kann entweder in wenigen Schritten selbst eine Tour mit Hilfe der Karten planen und anschließend mit Bildern und Texten ergänzen, oder einfach seine Bergtour aufzeichnen und veröffentlichen. Beides ist entweder über die App oder mit der Desktopversion unter ortovox.com möglich.

Ebenfalls sehr nützlich am Berg sind Features wie der Höhenmesser, Kompass oder der Hangsteilmesser. Wer im Winter die potentielle Lawinengefahr einschätzen möchte, kann dies mit dem Gefahrenbeurteiler tun. Die Kriterien Warnstufe, Hangsteilheit sowie die Abgrenzung zwischen günstigen und ungünstigen Verhältnissen ergeben einen Hinweis auf die Gefahrenlage – die Entscheidung einen Hang zu befahren, muss selbstverständlich jeder Wintersportler eigenverantwortlich fällen. Sollte doch mal etwas schief laufen, kann sich der User direkt mit der lokalen Notrufleitstelle in Verbindung setzen und die im Display angezeigten Koordinaten der Unfallstelle übermitteln.

Schlüchter

Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL

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