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Mehr Made in Germany bei Vaude

  • Marcel Rotzoll
  • Mittwoch | 01. März 2017  |  11:31 Uhr
Nach dem verheerenden Brand im Jahr 2015 musste die Radtaschen- und Rucksackproduktion in eine angemietete Halle verlagert werden. Seit Jahresanfang ist nun die neue Vaude Manufaktur in Tettnang in Betrieb.

Seit 1980 produziert Vaude in Tettnang zunächst Rucksäcke, später vor allem wasserdichte Radtaschen und urbane Taschen und Daypacks für den Geschäftsbereich Packs ‘n Bags. Nachdem das Produktionsgebäude nach einem Blitzschlag 2015 schwer beschädigt wurde, musste die Produktion in eine angemietete Halle verlagert werden. Nun konnte die Produktion an den Firmensitz zurückgeholt werden und in der neu errichteten Manufaktur untergebracht werden. Auf 1.800 qm sollen hier von den 42 Manufaktur-Mitarbeitern rund 100.000 Radtaschen und Rucksäcke im Jahr hergestellt werden. Jedes Produkt werde an Spezialmaschinen handgefertigt und durchlaufe circa 20 Arbeitsschritte. Die Produktion sei zu 100 % klimaneutral und nach EMAS öko-zertifiziert. „Wir haben“, berichtet Vaude-Geschäftsführerin Antje von Dewitz, „uns bewusst dafür entschieden, unsere Produktion am Firmensitz zu stärken und in die neue Manufaktur zu investieren, weil sie für unsere Werte, unsere Wurzeln und für unsere Kernkompetenz steht. Wir sind stolz auf unsere Made-in-Germany-Produkte, die weltweit sehr gefragt sind. Es freut uns auch, dass wir externen Besuchern, die im Rahmen von Betriebsführungen zu uns kommen, als Höhepunkt nun wieder unsere eigene Produktion zeigen können. Das Interesse ist riesig.“

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Vaude habe mit der neuen Manufaktur großen Wert auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre, viel Licht und einen Cafeteria-Bereich für die 42 Mitarbeiter gelegt.
© Vaude
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Die neue Vaude-Manufaktur in Tettnang erstrahlt in „Vorarlberger Holzbaukunst“.
© Vaude
Rotzoll

Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL