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Mammut zeigt Sports Direct die rote Karte

  • Markus Huber
  • Dienstag | 15. Juli 2014  |  00:53 Uhr
Seon. Mammut Sports Group will nicht mehr mit dem britischen Händler Sports Direct International und dessen Eybl-Tochter in Österreich zusammenarbeiten.
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Der Stopp gilt bereits ab der anlaufenden Herbst/Winter-Saison 2014/15. Mammut bemüht sich um die qualitative Darstellung der Marke am Verkaufspunkt. Und da sieht man sich mit SDI wohl nicht auf derselben Wellenlänge.

"Qualitativ" meint natürlich auch den Preis der feilgebotenen Ware - auch wenn kein Lieferant diesen Punkt aus rechtlichen Gründen ansprechen darf. Sports Direct ist aus Großbritannien als Preisbrecher bekannt und ist dort wohl auch erfolgreich mit dem Geschäftskonzept.

Verstörung herrscht insbesondere unter den wertigen Marken, die nach Österreich bislang erfolgreich verkauft haben - auch an den Schlüsselkunden Eybl. "Von heute auf morgen hatten wir unseren besten Kunden nicht mehr", verrät uns ein Anbieter von hochwertigen Outdoor-Schuhen.

Schlimmer noch: Wenn SDI sein Günstig-Konzept in Österreich durchzieht, dann könnte es einen preislich heißen Sommer geben, da der neue Sheriff in der Stadt die Warenbestände auch der momentan noch verfügbaren hochpreisigen Lieferanten an den Mann bringen möchte. mh

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Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 15-16 / 2014