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Lowa schickt Eiskletterschuh in die Röhre

  • Astrid Schlüchter
  • Dienstag | 13. November 2018  |  10:31 Uhr
Im Klinikum Ingolstadt wurde der "Ice Rocket" einem CT unterzogen, um die Sicherheit noch weiter zu optimieren.
Lowa
Das Kooperationsteam um den Ice Rocket (v.l.n.r) Michael Schüppel, Arthur Kudelka, Dr. Micha Bahr und Dr. Dierk Vorwerk.
© Lowa

„Wir möchten durch unsere Kooperation die Sicherheit für die Kletterer erhöhen“, erklärt Dr. Micha Bahr den Einsatz von Lowa. Der Direktor der Kinder- und Jugendchirurgie im Klinikum Ingolstadt unterstützt das Entwicklungsteam bei der Optimierung des Eiskletterschuhs "Ice Rocket".

„Das Komplizierte an der Positionierung der Steigeisen an den Schuhunterseiten ist die exakte Platzierung der Befestigungen. Die Bohrlöcher müssen ideal gesetzt werden, um eine bestmögliche Stabilität des Materials zu gewährleisten“, erklärt Michael Schüppel, Produktentwickler bei Lowa.

Aus diesem Grund soll nun eine Bohrschablone entwickelt werden. Die Computertomographie (CT) bietet sich dabei als große Hilfe an. Durch die aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen wird ein detailreiches digitales Schnittbild rekonstruiert, welches später am PC genauer untersucht werden kann.

„Dies ist eine ideale Ausgangsbasis, um die Bohrungen optimal unter dem Schuh zu positionieren und so die maximale Sicherheit und auch Verletzungsprophylaxe für die Eiskletterer zu ermöglichen“, erklärt Arthur Kudelka, Betreuer der Lowa-Athleten.

Astrid Schlüchter

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL