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Isbjörn of Sweden fährt Zug

  • Marcel Rotzoll
  • Freitag | 12. Juli 2019  |  11:01 Uhr
Kinder-Outdoor-Bekleidungslieferant Isbjörn of Sweden setzt auf neue Transportwege, um die eigenen Waren aus den Produktionsstätten im Nordosten Chinas nach Europa zu transportieren.

Bisher war die Ware von den Fabriken in China per Schiff acht Wochen unterwegs, bevor sie in Europa eintraf. Zusätzlich gab es immer wieder im Falle von ungeplanten Verspätungen Lieferungen per Luftfracht. 2018 entfielen nach Unternehmensangaben 69 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes, der durch den Transport von Isbjörn-Produkten verursacht wurde, allein auf den Luftweg. Das soll nun ein Ende haben.

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Mit dem Zug zu mehr Nachhaltigkeit. Das Kinder-Outdoor-Label Isbjörn of Sweden kommt nun per Zug statt mit Schiff und Flieger nach Europa.
© Isbjörn of Sweden

China hatte in den vergangenen Jahren massiv in die Schieneninfrastruktur investiert. Bekanntestes Beispiel dafür ist hierzulande die am Duisburger Hafen endende so bezeichnete „Neue Seidenstraße“, die auf dem Schienenweg Waren aus China zu den europäischen Umschlagszentren transportieren soll.

Isbjörn of Sweden will nun die Infrastruktur nutzen, um ab der Saison Herbst/Winter 2019 von See- und Luftfracht auf das Transportmittel Zug umzusteigen. Die Ware sei mit dem Zug lediglich vier Wochen unterwegs. Der CO2-Ausstoß könne so bis zum 16-fachen verringert werden. Die Ware werde in Finnland ankommen und von dort bis nach Schweden auf der Straße – „wenn möglich mit Elektro-LKW“ – befördert werden.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

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