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Gore mit neuer Testanlage für Funktionstextilien

  • Astrid Schlüchter
  • Dienstag | 06. Dezember 2016  |  09:49 Uhr
Das Unternehmen hat seine Produkttestkapazitäten mit der Eröffnung neuer Biophysik- sowie Wärme- und Flammschutzlabore ausgebaut.

Das Unternehmen hat seine Produkttestkapazitäten mit der Eröffnung neuer Biophysik- sowie Wärme- und Flammschutzlabore ausgebaut. Die Laboreinrichtungen ermöglichen es den Ingenieuren von Gore, die Eigenschaften von Materialkomponenten, Gore Laminaten und fertigen Kleidungsstücken sowie Schuhen unter noch vielfältigeren und realistischeren Bedingungen zu messen.

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Gore eröffnet neues Testlabor
© Gore Bike Wear

„Die Einrichtungen können sowohl gewöhnliche als auch extreme Umweltbedingungen nachbilden, von Kälte und Nieselregen wie in Schottland bis zu der verzehrenden Hitze eines Waldbrands in Kalifornien“, sagt Paul Canatella, technischer Leiter in der Gore Fabrics Division. „Indem wir realistische Bedingungen in einer Laborumgebung nachbilden, können wir die Auswirkungen eines Produkts auf die menschliche Wahrnehmung und dessen Leistungsfähigkeit in einer kontrollierten Umgebung messen und diese Daten dann unmittelbar im Rahmen unserer Produktforschung und -entwicklung anwenden.“

Gore führt ausgiebige Tests im neuen Biophysiklabor durch, um die Auswirkungen von Kleidung, Aktivität und Umgebung auf den menschlichen Körper vorhersagen zu können. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik und kann die Leistung, den Schutzgrad, die Atmungsaktivität und den Komfort für den Endnutzer messen. Sie kann viele verschiedene Witterungsbedingungen nachbilden. So lassen sich Temperaturen zwischen -50 und +50 °C, relative Luftfeuchtigkeiten von 5 bis 98 %, Windgeschwindigkeiten von 0 bis 10 m/s und Niederschläge (Wasser- und Lufttemperatur zwischen 5 und 25 °C, Niederschlagshöhen von 0 bis 76 mm/h und Windgeschwindigkeiten von 0 bis 5 m/s) erzeugen. Die Daten, die während der Testläufe gewonnen werden, und die nachfolgenden Analysen sind für das Verständnis der möglichen Auswirkungen auf den Endnutzer in vielen verschiedenen relevanten Klimabedingungen entscheidend, wie etwa gegenüber Hitze und Sonneneinstrahlung, Kälte, Regen oder starken Winden. Die Auswirkungen werden über fest montierte Testgeräte, mit Sensoren versehene Dummys und direkt am Menschen in der Klimakammer getestet.

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL

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