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European Outdoor Group: Großer Optimismus bei den Outdoor-Brands

  • Marcel Rotzoll
  • Montag | 29. Januar 2018  |  09:53 Uhr
In einem Update zum jährlichen „State of Trade“, das auf einer Stichprobe von etwa der Hälfte der EOG-Mitglieder beruht, sieht die überwältigende Mehrheit der Brands positiv in die Zukunft. Darüber hinaus lieferte die EOG ein lang ersehntes Update zur aktuellen Situation rund um die OutDoor.

47 Prozent der befragten Unternehmen glaubt, dass sich die Geschäfte 2018 „viel besser“ entwickeln würden als 2017 und weitere 44 Prozent „etwas besser“. In der Rückschau auf 2017 erwarten 47 Prozent ein Umsatzwachstum (gemessen am Reinverkauf) von mehr als 5 Prozent. „Nachhaligkeit, Urban und Naturfasern seien aktuell die großen Trends, so EOG-Generalsekretär Mark Held auf der gestrigen Pressekonferenz auf der ISPO in München.

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Rainer Angstl (Sport Schuster) beklagte dagegen den immer noch zu geringen Anteil an Händlern in der Branchenorganisation. „Ich behaupte mal, dass der Handel mindestens zur Hälfte zum Erfolg der Branche beiträgt. In der EOG sind wir aber aktuell höchstens mit 20 Prozent vertreten.“

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Hamburg, München oder Friedrichshafen?

Darüber hinaus lieferte die EOG ein lang ersehntes Update zur aktuellen Situation rund um die OutDoor. Aus den ingesamt fünf Bewerberstädten wurden in der Zwischenzeit drei (Hamburg, München, Friedrichshafen) ausgewählt, die sich und ihre Konzepte am Vorabend der ISPO noch einmal allen Mitgliedern zeigen durften. Zwischen dem 1. und 7. Februar wird eine Online-Plattform freigeschaltet. Jedes Mitgliedsunternehmen hat eine Stimme. Der Gewinner muss mindestens 50 Prozent der Stimmen erhalten. Gelingt dies nicht im ersten Wahlgang gibt es bis spätestens 13. Februar eine Stichwahl.

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL