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EOG unterstützt Lieferkettengesetz

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 11. August 2020  |  10:30 Uhr
Der Generalsekretär der European Outdoor Group Arne Strate (Foto) befürwortet das geplante Gesetz und ruft dazu auf, dessen Geist bereits jetzt proaktiv umzusetzen.
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Ginge es nach dem Willen von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sollen deutsche Unternehmen demnächst in Haftung genommen werden können, wenn in Zuliefererbetrieben gegen Sozialstandards verstoßen wird. Dabei soll, so die Idee, das Gesetz nicht nur für die Textil-, sondern für insgesamt 13 Branchen gelten und die Möglichkeit bieten, dass sich Arbeiter gegen ungesetzliche Arbeitsbedingungen vor deutschen Gerichten und nach deutschem Recht wehren können.

Zuletzt hatte es aus Teilen der Wirtschaft Widerstand gegeben. Für die Outdoor-Branche sieht der Generalsekretär der European Outdoor Group Arne Strate die geplanten Maßnahmen aber positiv: "Die Anforderungen, die in dem Entwurf skizziert werden, sind eng an unseren eigenen Prinzipien und an unsere Selbstverpflichtung, auf richtige Art und Weise zu wirtschaften, angelehnt. Wir haben immer den Fokus darauf gelegt, unseren Mitgliedern dabei zu helfen, sich auf Veränderungen vorzubereiten und sie positiv anzugehen. Dies ist eine bessere Strategie als darauf zu warten, dass Veränderungen von oben vorgegeben werden. In diesem Zusammenhang finden wir es sehr ermutigend, dass eine große Industrienation wie Deutschland hier eine Vorreiterrolle übernimmt. Wir hoffen sogar, dass die Gesetzgebung möglichst bald in ganz Europa übernommen wird."

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

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