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Die Oberalp-Gruppe lud Händler zur Convention

  • Astrid Schlüchter
  • Mittwoch | 16. November 2016  |  17:16 Uhr
Gemeinsam in die Zukunft blicken: Die Oberalp-Gruppe präsentierte Handelspartnern zwei Tage lang frühzeitig die Highlights der Winterkollektion 17/18 im Alpbachtal.

Bereits im Sommer 2016 lud die Oberalp Gruppe zur ersten Oberalp Convention, jetzt folgte an zwei Tagen die Fortsetzung. Die Produktmanager und Vertriebsmitarbeiter der Eigenmarken Salewa, Dynafit, Pomoca und Wild Country sowie Mitarbeiter der Vertriebsmarken Speedo und Silva präsentierten ihre Kollektionen für Winter 2017/2018 im Congress Centrum Alpbach inmitten der Kitzbüheler Alpen. Kunden, Geschäftspartner und Wegbegleiter erhielten in drei Showrooms am 14. und 15. November einen Blick auf die Produkt-Highlights der einzelnen Marken. Auf rund 800 Quadratmetern Fläche hatten die Händlern die Möglichkeit, die Kollektion in einem exklusiven Rahmen kennenzulernen. Die Produktmanager stellten die wichtigsten Neuheiten in Workshops vor, erklärten Produktdetails und standen für die Fragen der Händler und Geschäftspartner bereit. Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen besonderen Mehrwert zu bieten, organisierte die Oberalp Gruppe zwischen den Workshops einen Impulsvortrag mit Christoph Burkhardt. Der bekannte Innovationspsychologe referierte 90 Minuten über Zukunftstrends im Handel und gab einen Ausblick, wie diese Trends das Kundenverhalten in Zukunft verändern können.

Auch die Sportfachhandel-Redaktion war vor Ort und konnte sich schon vorab ein Bild über die neuen Kollektionen machen und sich andererseits im Gespräch mit Christoph Mannel, Regional General Manager Central Europe, über die Beweggründe für die Oberalp Convention informieren.

Oberalp Convention
Der bekannte Innovationspsychologe Christoph Burkhardt & Christoph Mannel, Regional General Manager Central Europe bei der Oberalp Convention.
© Oberalp Convention

Warum eine eigene Oberalp Convention?

„Wir möchten uns Zeit nehmen und einen persönlichen Rahmen schaffen, in dem wir unseren Kunden die Kollektionen der Marken für die nächste Wintersaison nicht nur vorstellen, sondern erklären und für Fragen bereitstehen. Kostbare Zeit, die unser Team auf stressigen, durchgetackten Messen einfach nicht mehr hat. Zudem erfahren die Händler schon zu einem frühen Zeitpunkt, welche Richtung wir im Winter 17/18 mit den einzelnen Marken einschlagen werden, welche Technologien im Vordergrund stehen und wie die Kollektionen im Laden am besten präsentiert werden können. Ein zusätzlicher Mehrwert für unsere Handelspartner. Bereits im Sommer nach der ersten Oberalp Convention war das Feedback durchwegs positiv, weil das Format, das wir den Teilnehmern anbieten viel Freiraum lässt, sprich – man kann sich zwischen den einzelnen Workshops mit den anderen Händlern austauschen.“

Wie geht ihr im Vorfeld vor?

„Wir laden die Kunden schriftlich ein und schreiben auch diejenigen, die nicht gekommen sind, im Nachhinein nochmals an, um ihnen bewusst zu machen, was sie eigentlich verpasst haben. Im Sommer konnten wir bereits 200, jetzt im Winter 250 Teilnehmer begrüßen. Deswegen planen wir in Zukunft auch neue Wege für unsere europäischen Handelspartner einzuschlagen. In diesem Zusammenhang sind eigene Events in Planung, um die Anreise zu erleichtern.“

....sind Messen wie die ispo oder Outdoor dann überhaupt noch wichtig?

„Bestimmt, da wir ja mit den Conventions nur einen Teil unserer Handelspartner erreichen und auf der Messe oft noch neue Kunden hinzugewinnen. Viele Händler sind noch nicht so weit, dass sie sich auf diese neue Form, die wir hier anbieten, einlassen wollen und zudem ist es natürlich auch immer ein Zeitfaktor – auf der ispo trifft man neben uns auch noch andere Marken an einem Ort. Trotz allem wird sich in Zukunft auch die Messelandschaft verändern müssen – auch wir können jetzt noch nicht sagen, wie lange wir noch auf der ispo ausstellen werden.“

Der Winter hat endlich jetzt schon rechtzeitig zum Saisonstart eingesetzt – doch wie unterstützt ihr den Handel, wenn der Winter mal wieder zu spät kommt...{/i}

„In den letzten Saisons war der Händler oft gezwungen, schon viel zu früh dicke Winterware im Shop zu präsentieren, obwohl kein Kunde Lust hat, bei sommerlichen Spätherbsttemperaturen z.B. Daunenware einzukaufen. Hier kommt Ware ins Spiel, die Kunden für die schönste Jahreszeit zum Wandern einsetzen möchten – wir haben dafür eine eigene Herbstkollektion entwickelt, die wir zwischen den Saisons, also im September ausliefern, damit der Händler die Möglichkeit hat, passende Produkte im Laden zu zeigen – und zwar dann, wenn noch kein Schnee draußen liegt, die Kunden aber trotzdem Lust auf spannende, funktionelle Übergangsbekleidung haben.“

Astrid Schlüchter

Oberalp Convention

© Oberalp Convention
Schlüchter

Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL