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Dämpfer zu Messebeginn: Outdoor-Markt in der Rezession

  • Andreas Mayer
  • Montag | 01. Juli 2019  |  09:11 Uhr
Zum ersten Mal seit die European Outdoor Group im Rahmen ihrer „State of Trade“-Berechnung Zahlen veröffentlicht, liegen die Reinverkäufe in den Handel unter dem Niveau des Vorjahres.

Auf der gestrigen Pressekonferenz zur neuen OutDoor by ISPO in München musste EOG-Generalsekretär Arne Strate ein Minus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkünden. Als mögliche Gründe nannte er das sehr starke Vergleichsjahr 2017 sowie den sehr heißen Sommer 2018. Detaillierte Analysen zu den Verkaufszahen des Handels (inkl. Own-Retail der Marken) hin zum Endverbraucher werden aktuell von der European Outdoor Group vorbereitet. Um die Basis für die Analyse zu verbreitern, kündigte Strate an, nun auch Händler außerhalb der EOG einzuladen, bei der Erhebung der Daten mitzumachen.

Beim Vergleich der einzelnen Länder und Regionen sehen die Ergebnisse ähnlich aus mit einem leichten Wachstum von +1 Prozent bis hin zu einer leichten Rezession in Höhe von -1 Prozent. In Österreich und in der Schweiz war das Jahr lt. Feedback einzelner EOG-Mitglieder überdurchschnittlich schwierig.Erneut waren Deutschland, Frankreich und Großbritannien die größten Einzelmärkte. Zusammen stehen sie für die Hälfte des gesamten Marktes - und üben damit überdurchschnittlichen Einfluss auf das Gesamtergebnis aus.

Überraschende Zuwächse konnte die Kletterbranche auf sich verbuchen, die um 5,7 Prozent zulegen konnte. Die übrigen Segmente performten ähnlich wie der Gesamtmarkt. Negative Ausnahme bildete der Bereich der Schlafsäcke (4,7 Prozent).

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN