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Buff weiter auf der Erfolgsspur

  • Andreas Mayer
  • Mittwoch | 29. Juni 2016  |  23:05 Uhr
Der spanische Head- und Neckwear-Spezialist Buff kann auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 ein dynamisches Wachstum im zweistelligen Bereich verbuchen.

Buff kann im Jahr vor seinem 25-jährigen Jubiläum weiter mit großen Erfolgen aufwarten. Das am 30.4.2016 zu Ende gegangene Geschäftsjahr konnte mit einem Umsatzplus von 10 Prozent international abgeschlossen werden. Die deutsche Vertriebstochter, die Buff GmbH in Feldkirchen bei München, die im Verbund mit den Sportspezialisten (Elan, Fila Skates, SmellWell, Laken, Runtastic) am Markt agiert, konnte den Umsatz sogar um 23 Prozent steigern.

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Erfolgsfaktor Mix & Match ...
© Buff

Deutschland-Chef Roland Wagner erläutert das Erfolgsrezept: „Das Wachstum kommt dabei sowohl aus neuen Produkten (Mützen, Lifestyle) als auch zweistellig im ursprünglichen Neckwear Bereich. Damit geht die eingeschlagene Politik voll und ganz auf. Durch massive Marketing-Investitionen wie Plakatwerbung in U-Bahn-Stationen und auf über 90 Litfaßsäulen an neuralgischen Punkten mit Händlertagging, umfassenden POS-Maß-nahmen sowie Events und Anzeigen konnten neue Zielgruppen für das klassische Schlauchtuch gewonnen werden. Gleichzeitig wurde in der zweiten Saison das Mützen-Sortiment und die Kombination aus Kopf und Hals (Mix & Match) äußerst erfolgreich im Markt platziert. Nahezu alle Sporthändler, die Buff Schlauchtücher führen, nahmen auch die Mützen ins Sortiment mit auf“.

Mix & Match – die optimale Kombination aus Head- und Neckwear im exakt identischen oder kombinierbaren Design bietet dem Handel die Möglichkeit, an Stelle von einem Produkt zwei zu verkaufen und auf kleiner Quadratmeterfläche den Umsatz noch einmal zu steigern. Über sechs Mio. Euro werden bei der spanischen Mutter derzeit in neue Gebäude und Produktionsanlagen investiert um alle Bedürfnisse des globalen Marktes weiter punktgenau beantworten zu können. Inzwischen kann die stolze Accessoire-Marke weltweit über 30 Mio. Euro Umsatz verbuchen. Über eine Million Teile will die deutsche Vertriebstochter schon in zwei Jahren verkaufen – ein wahrlich stolzes Ziel, das auch dem Handel Lust auf mehr machen sollte. Höhere Spannen als mit Accessoires kann man sonst selten erzielen und aufgrund umfangreicher NOS-Produkte und schneller Lieferfähigkeit das ganze Jahr über, kann der Handel einer Zusammenarbeit mit Buff weiterhin positiv entgegensehen.

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 08 / 2016