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Umfrage: Sportartikelbranche mit klaren Lehren aus der Krise

  • Andreas Mayer
  • Donnerstag | 30. April 2020  |  12:49 Uhr
In einer Blitzumfrage hat die World Federation of the Sporting Goods Industry (WFSGI) die Auswirkungen der wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie auf die Sportartikelindustrie inklusive dem Handel untersucht.
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Die World Federation of the Sporting Goods Industry (WFSGI) hat im März und April Hersteller, Marken und Händler befragt, wie sie durch die Corona-Krise betroffen sind und welche Auswirkungen die Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Virus auf ihr Geschäft hat.

Fast 80 Prozent der Marken und der Händler wollen demnach demnächst versuchen, ihre Online-Verkäufe zu steigern.

47 Prozent werden Aufträge stornieren, um den Cash-Flow intakt zu halten planen 40 Prozent, erst einmal ihre Lagerbestände zu verkaufen.

30 Prozent wollen die Krise nutzen, um ihre Lieferantenstruktur zu überdenken und dann nur noch mit strategisch wichtigen Partnern zusammenzuarbeiten.

70 Prozent glauben, dass umweltfreundliche Produkte der größte Trend sein werden. Nur 25 Prozent sehen die Funktion oder den Preispunkt als wichtig an.

Etwa 70 Prozent der Befragten sehen Running und Outdoor als die attraktivsten Segmente für die Zeit nach der Pandemie. Auch Radfahren wird als attraktiv angesehen, während Fußball und andere Teamsportarten nur von 20 Prozent der Befragten genannt wurden.

Aktuell führt World Federation of the Sporting Goods Industry einen weitere Umfrage durch, die Ende Mai veröffentlicht werden soll.

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur