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"Purpose"-Preis an Dr. Rüdiger Fox

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 30. Juni 2020  |  10:36 Uhr
Der Sympatex-Chef wurde vom Club of Budapest mit dem "Planetary Consciousness Award 2020" ausgezeichnet, der auch schon an so berühmte Persönlichkeiten wie Václav Havel, Mikhail Gorbachow, Desmond Tutu und Nelson Mandela ging.
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Rüdiger Fox mit Peter Spiegel, dem CEO des WeQ Instituts, bei der Preisverleihung.
© Sympatex

Im Rahmen des „Summer of Purpose“ zeichnet der Club of Budapest Dr. Rüdiger Fox für sein beispielgebendes Umsetzen von globalem Bewusstsein aus. Eigentlich war es im Rahmen einer großen dreitägigen Feier zum 80. Geburtstag des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus in der Messe München geplant. Jetzt fand die Verleihung des „Planetary Consciousness Awards“ in weitgehend digitaler Form am vergangenen Wochenende statt.

Der Preis des ‚Club of Budapest‘ wird in Anerkennung der dringenden Notwendigkeit verliehen, dass sich das Bewusstsein einer kritischen Masse von Menschen in den heutigen Gesellschaften weiterentwickeln muss. Die Probleme, mit denen sich die Weltgemeinschaft heute konfrontiert sieht, sind demnach vor allem einem mangelnden globalen Bewusstsein der Menschen geschuldet. Mit dem Preis, der auch als „Nobelpreis für planetarisches Handeln“ gilt, werden Persönlichkeiten geehrt, die in ihrem persönlichen und beruflichen Tätigkeitsbereich wirksam das allgemein erforderliche neue Bewusstsein vorgelebt und gefördert haben. Bisherige Preisträger waren in den letzten Jahren unter anderem Václav Havel, Mikhail Gorbachev, Muhammad Yunus, Desmond Tutu, Kofi Annan, Hans Küng, Paulo Coelho, Nelson Mandela und Franz Josef Radermacher.

Rüdiger Fox, der bereits sieben große mittelständische Unternehmen als CEO durch sein Mitarbeiter- & Nachhaltigkeitszentriertes Turn-Around-Management zum Erfolg führte, zeichnet sich sowohl durch sein unternehmerisches Tun als auch durch seine Forschung zum Thema ‚Unternehmensglück’ aus (festgehalten in seinem Grundlagenwerk „Bionische Unternehmensführung“). Sein ganzheitlicher „Gross Corporate Happiness“ Führungsansatz zielt auf eine konsequente Ausrichtung auf einen nachhaltigen und sinnstiftendenden Unternehmenszweck sowie auf das Wohlergehen, das Empowerment und die Teilhabe aller Mitarbeiter und baut auf dem Regierungsmodell des Königs von Bhutan auf, welches die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Jahre 2011 einstimmig allen Nationen als Rollenvorbild empfahl. Sein aktuelles Engagement als CEO von Sympatex nutzt Fox nicht nur dazu, das Textilunternehmen als eines der ersten Unternehmen der Kreislaufwirtschaft zuzuführen, sondern auch um öffentlich immer wieder als unbequemer Mahner und visionärer Status-Quo Challenger in Erscheinung zu treten.

„Es gab wohl kaum ein Jahr in der noch jungen Geschichte der Globalisierung, in dem uns so klar vor Augen geführt wurde, dass wir als Menschen Teil eines sozialen und ökologischen Gefüges sind, das es zu respektieren und auch zu bewahren gilt“, so Rüdiger Fox während der Verleihung. „Die künstlichen Grenzen, ganz gleich ob in unseren Köpfen oder im Außen, schützen uns nicht vor den Konsequenzen, die mit unseren globalen Herausforderungen einhergehen. Allerdings können wir gerade auch beobachten, dass wir zu kollektiven Handeln durch globale Einsicht fähig sind und das stimmt mich sehr optimistisch. Es ist eine sehr große Ehre für mich, diesen Preis für meine Bemühungen zu erhalten, zur Förderung dieses globalen Bewusstseins weltweit beizutragen und ich möchte ihn all denjenigen widmen, die so wie ich tagtäglich in ihrem Tun danach streben, den Dialog über diese essentiellen Themen voranzutreiben.“

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur