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„Klimaverbund Mittelstand“ bringt Klimaschutz-Know-how in Unternehmen

  • Montag | 17. Mai 2021  |  16:47 Uhr
Der Mittelstandsverbund hat mit seinem Qualifizierungsprogramm „Klimaprofi“ ein zukunftsweisendes Beratungsangebot ins Leben gerufen. Das Bundesumweltministerium fördert das innovative Klimaschutzprojekt des Mittelstandsverbundes mit 2 Millionen Euro.
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Bundesumweltministerium fördert innovatives Klimaschutzprojekt des Mittelstandsverbundes mit 2 Millionen Euro.
© unsplash, Jonny Gios

Das innovative Klimaschutzprojekt des Mittelstandsverbundes wird über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums mit 2 Millionen Euro gefördert. Gemeinsames Ziel ist es, innerhalb von gut zwei Jahren 1.000 Unternehmen zu beraten und 50.000 Tonnen CO2 einzusparen.„Wer in den Klimaschutz investiert, investiert auch in die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze. "Die Klimaprofis beraten auch kleine und mittlere Unternehmen dabei, sich für den Klimaschutz zu engagieren und dabei fit für die Zukunft zu machen", so Schulze weiter. 17 „Klimaprofis“ haben jetzt die Abschlussprüfung bestanden und werden ab sofort in ganz Deutschland in verschiedenen Branchen unterwegs sein, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fit zu machen für Klimaschutz, Energieeffizienz und einen schonenden Umgang mit Ressourcen.

Bereits 2016 startete das durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) geförderte Vorgängerprojekt „Klimaprofi für den Mittelstand“, an dem fünf Pilotbranchen teilnahmen. Dank des Erfolgs wurde das Projekt „Klimaverbund Mittelstand“ jetzt auf ein breiteres Fundament gestellt, indem 15 Verbundgruppen einbezogen wurden, bei denen die Klimaprofis unter Vertrag sind. Aufgrund der engen Verbindung der Verbundgruppenzentralen zu den angeschlossenen Unternehmen ist die Kommunikation leicht zu kanalisieren. „Die Anschlusshäuser der Verbundgruppen können durch das Beratungsangebot nur gewinnen. Wer sich technologisch auf den neuesten Stand der aktuellen Entwicklungen bringen lässt, nutzt die Chance, vor der Welle zu reiten und sich krisensicher und zukunftsfit aufzustellen", zeigt sich Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes erfreut.

Unternehmerinnen und Unternehmer können von der breit gefächerten Fachkompetenz der Klimaprofis profitieren, ganz gleich ob bei Energieeffizienz, Mobilität, Logistik, Prozessabläufen, Ressourcen- oder Abfallmanagement. Es gilt nicht nur Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sondern ebenso Einsparpotentiale aufzuzeigen und dadurch den Unternehmen auch betriebswirtschaftlich einen Schub zu geben. Zugleich sollen Mitarbeiter sensibilisiert und zu technologischen Neuerungen und dem Zugang zu Förderprogrammen für Investitionen in den Klimaschutz informiert werden. Die Klimaprofis beraten dabei unabhängig und branchenspezifisch.

Um die direkten Klimaschutzbeiträge darzustellen, dokumentiert der „Klimaprofi“, welche Maßnahmen mit welchem Einsparpotential umgesetzt wurden. Die Auswertung und Bewertung der Zielerreichung erfolgt in einer eigens entwickelten Datenbank. Das Projekt ist auf insgesamt drei Jahre angelegt, die gemeinsame Zielmarke ehrgeizig. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten die Unternehmen ein Zertifikat, das insbesondere auch Kunden und potentielle neue Mitarbeiter anspricht. Denn gerade auch letztere werden anspruchsvoller im Hinblick auf das Wohlverhalten des Arbeitgebers in Sachen Klima und Ressourcen. Projektleiterin Dr. Sabine Schäfer, die im Vorgängerprojekt selbst als Klimaprofi unterwegs war, kann bestätigen: „Die teilnehmenden Betriebe wissen das umfangreiche Know-how und die Erfahrungen gerade auch aus anderen Branchen zu schätzen. Die richtigen Netzwerke, Kompetenz und starke Partner sind die drei maßgeblichen Faktoren, die Unternehmen aus dem Mittelstand im Wettbewerb heute voranbringen. Genau dafür steht der Klimaverbund.“

Weitere Informationen zum Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte stehen unter www.klimaschutz.de/innovative-klimaschutzprojekte zur Verfügung.

Quelle: Mittelstandsverbund

Ralf Kerkeling

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