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JD und Speedo pushen Pentland

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 07. Juli 2015  |  22:00 Uhr
Das britische Familienunternehmen Pentland kann seine Umsätze erstmals in seiner 83-Jährigen Geschichte auf über zwei Mrd. Pfund heben. Grund dafür sind vor allem glänzende Geschäfte der Töchter Speedo und JD Sports.

Insgesamt kletterte der Umsatz 2014 um stolze 14 Prozent auf 2,2 Mrd. Pfund (3,1 Mrd. Euro). Der Vorsteuer-Gewinn stieg um 92 Prozent auf 164 Mio. Pfund (229 Mio. Euro).

Speedo habe sich dabei vor allem in den europäischen Märkten zum zweiten Mal in Folge sehr gut entwickelt, gibt der Konzern bekannt. Besonders gut entwickelte sich ferner JD Sports Fashion mit einem Umsatzplus von 19 Prozent auf 1,9 Mrd. Pfund (2,6 Mrd. Euro). Die Pentland-Besitzer, die Londoner Rubin-Familie, ist an JD Fashion zu 57 Prozent beteiligt. Die dazugehörige Handelskette JD Sports mit 24 Filialen auch in Deutschland soll 2014 einen Umsatz von über 100 Mio. Pfund erzielt haben. Sorgen bereitet allerdings offenbar immer noch die Outdoor-Sparte von JD Sports, zu der die Ketten Blacks, Tiso und Millets gehören.

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Felix Neureuther schwimmt jetzt ebenfalls für Speedo
© Speedo

Außerdem wurde soeben bekannt, dass die Briten den früheren Crocs-Chef von Deutschland, Achim Leidel, zum neuen Sales Director (DACH) ihrer sportlichen Schuhtochter Boxfresh ernannt haben.

Pentland wird vom Headquarter in Finchley, nördlich von London, aus gesteuert. Zu den Pentlands Markenmix gehören ferner noch Kangaroos, Canterbury und Berghaus. In den Neunzigern gehörte auch die Marke Reebok in ihren Hochzeiten zu Pentland. Stephen Rubin schweisste das Firmenimperium seinerzeit eng zusammen, mittlerweile leitet Sohn Andy Rubin im dritter Generation die Geschicke des Sport- und Outdoor-Konzerns.

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur