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Head steigert Umsatz in schwierigem Geschäftsumfeld

  • Markus Huber
  • Freitag | 13. März 2015  |  21:20 Uhr
Der Multisport-Anbieter erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Plus von 4,7 Prozent - währungsbereinigt sogar um 5,3 Prozent. Überraschenderweise lag das Wachstum im Wintersport-Geschäft durchaus im Rahmen der generellen Entwicklung von Head. Die Netto-Umsätze beliefen sich auf 375,4 Mio. Euro.
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Im Segment Wintersport gelang ein Anstieg um 2,9 Prozent (währungsbereinigt: 3,4) dank - nach Aussage des Unternehmens - einer höheren Absatzmenge bei Ski und Bindungen sowie einer sinnvollen Produktmischung mit Skischuhen.

Tennis (das beinhaltet Bälle sowie Badminton und Squash) gab mit 3,3 (4,4) Prozent sein Zubrot zur insgesamt positiven Entwicklung.

Im Tauchsport konnte Head mit seinen Marken Mares und Dacor zwar um 9,2 (9,3) Prozent zulegen, doch das Plus war nicht organisch, sondern wurde durch den Zukauf des Tauch-Dienstleisters SSI geprägt.

Sportswear der Marke Head konnte sich mit 3,4 (2,7) Prozent positiv behaupten. Offenbar gab es aber Rückgänge im Bereich Taschen am britischen Markt. Das lizensierte Geschäft stieg um 38,1 Prozent und lag damit über den hauseigenen Erwartungen.

Um die Gewichtung der Umsätze richtig einzusortieren, liegt Wintersport bei gerundeten 164,7 Mio. Euro, Racket bei 149,6 Mio.Euro und Tauchen bei 57,1 Mio. Euro.

Auf der Gewinnseite sah es so aus: Die Brutto-Marge kletterte um 2,5 Prozentpunkte, nach Unternehmensangaben auch wegen des Lizenzgeschäfts und Kosteneinsparungen insbesondere im Segment der Tennisbälle sowie des veränderten Geschäftsmodells im Tauchen durch den Zukauf von SSI. Am Ende lag das Netto-Ergebnis bei 13,6 Mio. Euro, was einer Verbesserung um 1,5 Mio. Euro gegenüber 2013 entspricht. mh

Autor: Markus Huber