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Head Germany: Stark im Geschäft

  • Andreas Mayer
  • Freitag | 08. April 2016  |  12:43 Uhr
Die Head Germany GmbH (Feldkirchen), kann auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr 2015 zurückblicken.

Die Gesamtumsätze der deutschen Vertriebsorganisation der Head B.V. stiegen gegenüber dem Vorjahr um mehr als fünf Prozent von rund 38 Mio. Euro (2014) auf nunmehr gut 40 Mio. Euro. Bei Alpinski gelang Head eine Umsatzsteigerung um etwa fünf Prozent, was laut Geschäftsführer Rainer Schramm sehr stark darauf zurückzuführen ist, dass Konsumenten höhere Qualität suchen und damit auch bereit seien, dafür höhere Preise zu bezahlen. In Deutschland sei deutlich zu erkennen, dass die Skifahrer ihren Sport bevorzugt auf präparierten Pisten ausüben. Diesem Trend käme Head mit seinen Konzepten und Produkten entgegen, so der Geschäftsführer weiter. Mit Skischuhen musste Head 2015 einen leichten Umsatzrückgang von knapp fünf Prozent hinnehmen. Den Gesamtmarkt für Ski und Skischuhe sehen die Verantwortlichen bei Head auch für 2015 einen leichten Rückgang im Verkauf. Bei Alpinski dürfte dieser bei drei bis fünf Prozent liegen, wonach in Deutschland noch etwa 320.000 Paar verkauft wurden. Bei Skischuhen wird mit einem Absatz von ca. 330.000 Paar gerechnet. In beiden Bereichen könnten allerdings Schneefall und gute Bedingungen ab Januar noch für insgesamt stabile Abverkäufe sorgen.

Ausgezeichnet entwickelten sich die Segmente Snowboard – mit Boots und Bindungen –, Helme und Brillen. Insgesamt lag die Umsatzsteigerung in diesem Segment bei rund 65 Prozent. Und das noch junge Produktsegment Performance Sportswear befindet sich ebenfalls im Aufwind. Im Jahr 2015 konnte mit der Kollektion Sommer (Tennis) ein Umsatzplus von ca. 28 Prozent und mit Winter (Skibekleidung) von rund 29 Prozent erzielt werden. Als klaren Gewinner sieht sich Head Deutschland auch im Bereich Tennis und geht bei Rackets von einem Marktanteil – auf den Umsatz bezogen – von mittlerweile über 34 Prozent aus. Mit Racketsport insgesamt steigerte die Head Germany ihren Umsatz um mehr als sechs Prozent auf 2015 rund 12 Mio. Euro.

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 02 / 2016