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Corona: Auch Nike gerät in Schieflage

  • Andreas Mayer
  • Freitag | 26. Juni 2020  |  11:18 Uhr
Der US-Riese hat im Corona-Quartal über 700 Mio. Euro Verlust gemacht. Der Anstieg im Online-Business konnte die Schließung der stationären Geschäfte nicht ansatzweise kompensieren.

Wie der große Rivale Adidas muss auch der US-Sportartikelriese Nike große Verluste bilanzieren: Im abgelaufeneren Corona-Quartal (bis Ende Mai) fiel unterm Strich ein Verlust von 790 Mio. US-Dollar an. Im Vorjahreszeitraum konnte Nike noch von einem Gewinn in Höhe von 989 Mio. US-Dollar berichten.

Die Erlöse brachen um 38 Prozent auf 6,3 Mrd. Dollar ein – vor allem aufgrund der weltweiten Schließung der Geschäfte und eigenen Filialen. Das digitale Geschäft legte zwar um satte 75 Prozent zu, es reichte jedoch nicht ansatzweise, um die Einbußen im stationären Einzelhandel zu kompensieren.

Mittlerweile seien aber rund 90 Prozent der Nike-Fillalen wieder offen, erklärt das Unternehmen. Der Konzern setzte darauf, dass die starke Dynamik beim Online-Verkauf anhalte, während das Filialgeschäft mit dem Ende der Lockdown-Maßnahmen wieder in Fahrt komme, erklärte Vorstandschef John Donahoe anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen in den USA.

Andreas Mayer

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Bei Nike endet das fiskalische 4. Quartal und der Zeitraum für die Jahresbilanz im Mai 2020.
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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur