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Calida-Gruppe mit Umsatzeinbußen

  • Andreas Mayer
  • Mittwoch | 23. März 2016  |  12:17 Uhr
Die Wintersport- und Outdoor-Marken Lafuma, Millet und Eider büßen sogar über 18 Prozent ein. Neben einer Nachfrageschwäche in wichtigen Märkten machte sich der Kursverfall des Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem US-Dollar negativ bemerkbar.

Insgesamt sank der Umsatz der Calida-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 Prozent auf 359,0 Millionen Schweizer Franken (328,0 Millionen Euro). Verantwortlich für den deutlichen Rückgang war vor allem der sogenannte „Frankenschock“: Im Januar vergangenen Jahres hatte die Schweizer Zentralbank die Kursbindung des Franken an den Euro aufgehoben, woraufhin der Euro gegenüber der Berichtswährung von Calida massiv an Wert verloren hatte. Währungsbereinigt gingen die Erlöse allerdings um 2,7 Prozent zurück. Der Nettogewinn schrumpfte um 28,1 Prozent auf 17,0 Millionen Schweizer Franken (15,5 Millionen Euro).

Calida
Calida-Gruppe schwächelt
© Calida

Die in der Sparte Millet Mountain Group zusammengefassten Wintersport- und Outdoormarken Lafuma, Millet und Eider, die seit der Lafuma-Übernahme zum Calida-Konzern gehören, mussten einen Umsatzrückgang um 18,6 Prozent auf 106,1 Millionen Schweizer Franken hinnehmen. Die ebenfalls im Rahmen der Lafuma-Akquisition erworbene Surfwearmarke Qxbow litt unter der allgemeinen Schwäche ihres Marktsegments. Ihr Umsatz sank um 22,6 Prozent auf 28,0 Millionen Schweizer Franken.

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN