Donnerstag | 09. August 2018  |  19:50 Uhr
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Adidas legt um zehn Prozent zu

Im zweiten Quartal konnte Adidas seinen Lauf fortsetzen und den Umsatz um zehn Prozent, den Gewinn sogar um 20 Prozent steigern. Einer der Wachstumstreiber bleibt der eigene E-Commerce.

Allein um 26 Prozent legte das eigene E-Commerce-Business von Adidas im zweiten Quartal des Geschäftsjahres zu. Gleichbedeutend ist der Anstieg in diesem für Adidas margenstarken Bereich mit einem Gewinnsprung von 20 Prozent auf 418 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ebenfalls zweistellig wuchs der Umsatz des Konzerns in Nordamerika (+ 16 Prozent), Asien-Pazifik (+ 19 Prozent), Lateinamerika (+ 15 Prozent) und Russland/GUS (+14 Prozent). Nur pari schloss hingegen der Umsatz in Westeuropa ab. Positive Effekte durch die Fußball-WM spiegeln sich also nicht in den Unternehmenszahlen wieder. Insgesamt legte der Umsatz währungsbereinigt um zehn Prozent zu. Rechnet man Währungseffekte aus, bleibt davon in der Berichtswährung Euro ein Plus von vier Prozent auf 5,261 Mrd. Euro (2017: 5,038 Mrd. Euro). Die Erfolgsmarke des Konzerns bleibt dabei Adidas mit einem Wachstum von zehn Prozent. Reebok musste einen Umsatzrückgang von drei Prozent verkraften. Während das Segment Classics zulegen konnte, litten die Umsätze in den Kategorien Training und Running.

Somit kann Adidas in der ersten Jahreshälfte einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von zehn Prozent verzeichnen. In Euro entspricht dies einem Plus von drei Prozent auf 10,809 Mrd. Euro zu (2017: 10,485 Mrd. Euro). Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen nahm um 19 Prozent auf 960 Mio. Euro zu (2017: 809 Mio. Euro).

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Hat gut Lachen: Mit dem eigenen E-Commerce kann Adidas unter Vorstandschef Kasper Rorsted den Gewinn deutlich steigern.
© Adidas

„Haupttreiber unseres profitablen Wachstums“, berichtet Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Adidas, „waren erneut unsere strategischen Fokusbereiche Nordamerika, China und E-Commerce. Gleichzeitig haben wir weiter in die Attraktivität unserer Marken und in die Skalierbarkeit unseres Geschäfts investiert. Mit diesen Ergebnissen sind wir weiterhin auf dem besten Weg, unsere gesteckten Ziele für das Gesamtjahr 2018 sowie unsere langfristigen Ziele bis 2020 zu erreichen.“

Marcel Rotzoll

Rotzoll

Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

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Mag. Germanistik & Philosophie (Universität Düsseldorf) +++ zuvor Verantw. Redakteuer Sport-Fachhandel (markt intern Verlagsgruppe), Redakteur Augenoptik/Optometrie & Pharmazie (markt intern Verlagsgruppe) +++ Persönliche Interessen: Wandern, Fußball +++ Mein liebster Sportplatz: Derzeit die Wanderwege rund um das Ahrtal +++ Da geht mir das Herz auf: Beim Torjubel der Südtribüne im Westfalenstadion

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