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Wegen Lieferausfällen: Sports2Be muss in die Insolvenz

  • Marcel Rotzoll
  • Dienstag | 04. Dezember 2018  |  09:53 Uhr
Gegen den Combat Sports- und Heimfitness-Distributeur Sports2Be wurde am 23. November ein Insolvenzverfahren eröffnet.
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Lieferschwierigkeiten führen dazu, dass Distributeur und Händler zum Saisonbeginn ohne Proteus- und Jetstream-Neuheiten dastehen und zwingen Sports2Be zum Gang in die Insolvenz.
© Sports2Be

Probleme bei der Produktion der neuen Fitness-Geräte der Produktlinien Proteus und Jetstream haben den Distributeur Sports2Be in die Insolvenz getrieben. Man sei außer Stande, im Jahr 2018 Neuheiten auszuliefern, heißt es. Lieferverzögerungen der Neuheiten der Boxsportmarke Starpro kamen in den vergangenen Wochen hinzu. Aufgrund der daraus resultierenden extrem schwierigen wirtschaftlichen Lage musste man vor dem Amtsgericht Montabaur den Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Marcel Gast berufen.

Frank Koch hatte Sports2Be im Dezember 2016 mit Partnern gegründet. Mit Starpro wollte man im Combat Sport angreifen, hatte mit Henry Maske einen starken Markenbotschafter und mit dem Konzept MyBoxGlove bereits viele Bundesligisten von den Boxhandschuhen der Marke überzeugt. Proteus und Jetstream sollten „Schwung in die Schlafwagenabteilung“ der Fitnessflächen bringen.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

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