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Kettler will zum „greatest Comeback ever” ansetzen

  • Marcel Rotzoll
  • Montag | 04. Februar 2019  |  22:17 Uhr
Ob Kettler überhaupt auf der ISPO ausstellen kann, stand bis kurz vor Jahresende in den Sternen. Durch die Rettung des Unternehmens in sprichwörtlich letzter Minute hat man nun doch eine Zukunft. Jetzt gilt es, dass Vertrauen der Handelspartner zurückzugewinnen.

Heimfitness-Spezialist Kettler hat eine äußerst turbulente Zeit hinter sich. Die Zukunft des Traditionsunternehmens war akut gefährdet. Während kurz vor dem Jahreswechsel selbst die Mitarbeiter nicht wussten, ob das Unternehmen am nächsten Tag noch existieren würde, herrschte zwischen Handel und Kettler meist Funkstille. Nun, da das Unternehmen durch den Einstieg des Investors Lafayette Mittelstand Capital gerettet wurde, will man nichts weniger als zum „greatest Comeback ever” ansetzen. Man wisse, so Kettler am ersten Messetag, dass die kritische Unternehmenssituation vor allem die Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten belastete. Der Slogan soll nun ein Versprechen an die „Kunden, Geschäftspartner und auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein“. So wolle man das Sortiment stringent überarbeiten, Fachbeiräte aus dem Kundenkreis installieren und die Marke international weiterentwickeln.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL