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Aktuelle Studie: E-Bike statt Auto

  • Andreas Mayer
  • Freitag | 27. Juni 2014  |  10:13 Uhr
Mehr und mehr Deutsche lassen das Auto in der Garage und steigen um aufs Rad.

Das teilte kürzlich das Statistische Bundesamt mit. Auch die Zahlen der Studie „Fahrradfahren in Deutschland 2014“ des Radsportspezialversands Rose Versand sprechen für sich. Demnach bevorzugen 31 Prozent der Deutschen das Fahrrad gegenüber dem Auto (27 Prozent). Eine große Rolle spielt auch das E-Bike: 18 Prozent der Deutschen würden für ein E-Bike ihr Auto stehen lassen oder nutzen es sogar bereits als Autoersatz.

Der Hauptgrund für den Umstieg aufs Rad ist für 79 Prozent der Befragten die positive Wirkung auf die Gesundheit. Gefolgt von 76 Prozent, denen die Umweltfreundlichkeit besonders wichtig ist, und 68 Prozent, die schlicht Kosten sparen möchten. 56 Prozent umfahren lästige Staus und genauso viele vermeiden mit dem Fahrrad langes Parkplatzsuchen. Nur drei Prozent der Deutschen können nicht Fahrrad fahren und nur 14 Prozent fahren grundsätzlich nie Rad. Der Rest verbringt viel Zeit auf dem Sattel: 72 Prozent bis zu sieben Stunden pro Woche. Jeder Achte radelt sogar zwischen sieben und elf Stunden oder noch mehr. Thorsten Heckrath-Rose, Geschäftsführer von Rose Versand, fasst die Ergebnisse zusammen: „Ein Trend weg vom Auto und hin zum Zweirad ist deutlich zu erkennen. Und auch das Interesse unserer Kunden an E-Bikes ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Auch wenn die Anzahl der E-Bike-Besitzer mit ein bis zwei Prozent der radfahrenden Deutschen noch überschaubar ist, wird sich hier in naher Zukunft einiges tun.“

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 12 / 2014