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Schöffel-Umfrage: Wintersport wird wieder aufleben!

  • Ralf Kerkeling
  • Montag | 11. Oktober 2021  |  15:44 Uhr
Eine gemeinsame Umfrage des Outdoorspezialisten Schöffel und dem Marktforschungsinstitut YouGov sagt eine Renaissance des Wintersports voraus. 58 Prozent der Wintersportler planen Urlaub in den Bergen, Winterwandern ist mit Abstand beliebteste Sportart. Alpin-Ski mit positiven Vorzeichen.
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Laut den Umfrageergebnissen wollen die Menschen wieder vermehrt auf die Pisten zurück.
© Schöffel

Die Deutschen zieht es in diesem Winter wieder hinaus in die Natur. Nach einer repräsentativen Umfrage des Outdoor-, Ski und Bike-Bekleidungsspezialisten Schöffel zusammen mit dem Marktforschungsinstitut YouGov planen rund 58 Prozent der Befragten, die Wintersport betreiben, einen Urlaub in den Bergen. Bevorzugtes Reiseland ist dabei unverändert Österreich (61 Prozent).

„Die Umfrageergebnisse für den Winter bestätigen das, was sich bereits in der Sommersaison gezeigt hat: Die Menschen zieht es wieder in die Natur, sie wollen ihre persönlichen Ich bin raus-Momente erleben", kommentiert Stefan Merkt, CEO von Schöffel Sport, die positiven Rückmeldungen.

Als Motivation im Vordergrund steht bei den Wintersport-Enthusiasten das Naturerlebnis (63 Prozent), der Fitness-Gedanke (55 Prozent) und die Möglichkeit, mit Freunden oder der Familie eine besondere Zeit zu verbringen (48 Prozent). Deutlich weniger im Fokus steht dagegen die sportliche Herausforderung (27 Prozent).

Mit Abstand beliebteste Sportart ist nach wie vor das Winterwandern, das 72 Prozent der Wintersportler planen, deutlich mehr als in der Vor-Corona-Zeit (44 Prozent). Terrain zurückerobert hat Ski Alpin: 46 Prozent der Befragten gaben an, im bevorstehenden Winter auf die Piste gehen zu wollen, das sind mehr als in der Vor-Corona-Zeit (40 Prozent). In der vom Lockdown und damit geschlossenen Pisten geprägten Saison 2020/2021 war der Wert für Ski Alpin auf 19 Prozent gesunken.

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Winterwandern ist die beliebteste Aktivität im Schnee.
© Schöffel

Auf die Frage, ob es wegen der aktuellen Corona-Lage Bedenken mit Blick auf den Wintersporturlaub gebe, war das Ergebnis ausgeglichen. Bei den Reisenden ohne Bedenken wurden die Impfungen (73 Prozent) und das Vertrauen in die Hygiene Konzepte des Tourismusbranche (55 Prozent) als wichtigste Gründe angeführt. Bei den Urlaubern, die Bedenken haben, standen coronabedingte Planungsunsicherheiten an erster Stelle (49 Prozent), knapp gefolgt von der Ansteckungsgefahr durch COVID-19 (46 Prozent) und der mangelnden Disziplin von anderen Urlaubern (44 Prozent).

Quelle: Schöffel

Ralf Kerkeling

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Autor: Ralf Kerkeling

Chefredakteur