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Zalando stößt Kickz wieder ab

  • Marcel Rotzoll
  • Freitag | 20. Dezember 2019  |  11:19 Uhr
Mit dem Erwerb von Kickz wollte Zalando Zugang zu Basketball- und Streetwear-Produkten erhalten. Das ist nun offenbar ausreichend gelungen. Die Folge: Basketballhändler Kickz wird wieder verkauft.

Zum Ende des ersten Quartals will Zalando den Verkauf des „größten Basketballfachhändlers Europas“ Kickz abgeschlossen haben. Käufer ist über die Play Hard GmbH die Crealize GmbH, ein so bezeichneter „Company Creator“ aus Essen. Der Betrieb des Kickz-Webshops sowie der insgesamt elf Kickz-Filialen solle unverändert weiterlaufen. Der Verkauf solle zudem „im Wesentlichen keine Auswirkungen auf die Verträge der Kickz-Mitarbeiter“ haben, teilt Zalando mit.

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© Kickz

Kickz passe nicht mehr zu der zu Beginn des Jahres verkündeten „aktualisierten Plattformstrategie“ von Zalando. Der Berline Online-Riese hatte Kickz Anfang 2017 übernommen und wollte dadurch „Zugang zu Basketball- und Streetwear-Produkten“ erhalten. Nachdem Zalando das eigene Sortiment in den vergangenen Jahren „kontinuierlich erweitern“ habe können, überschneide sich das eigene Angebot mittlerweile mit jenem von Kickz.

Die Play Hard GmbH vertreibt unter anderem die Marke K1X sowie das Streetwear-Label Karl Kani. K1X war einst eine Eigenmarke von Kickz. Und auch der Play Hard-Geschäftsführer ist ein alter Bekannter: Philipp Buchholtz war einige Zeit selbst bei Kickz aktiv.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL